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Ostprignitz-Ruppin Die Steakexperten aus Tetschendorf
Lokales Ostprignitz-Ruppin Die Steakexperten aus Tetschendorf
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00:17 06.05.2016
Wilfried Kuschinski ist einer der Tetschendorfer Fleischer, der für die fachgerechte Reifung der Rindfleischspezialitäten sorgt. Quelle: Claudia Bihler
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Tetschendorf

Noch liegt das Tetschendorfer Schloss ruhig und idyllisch in der Sonne, doch das wird sich am Donnerstag ändern: Dann wird dort zur traditionellen Herrentagsfeier in Tetschendorf eingeladen. „Wir veranstalten die Feier im Schloss“, sagt Frank Mücke, „auf ein Festzelt haben wir diesmal verzichtet“.

Seit vier Jahren hat die WF Landfleischerei Tetschendorf die Organisation der Feier übernommen, nachdem der Sportverein entschieden hatte, die Aufgabe abzugeben. Einen Bierwagen und Kaffee und Kuchen wird es auch in diesem Jahr wieder geben. Bei DJ-Musik sind die Gäste eingeladen, den Herrentag zu genießen. Um 10 Uhr geht’s los, „vermutlich gegen 17, 18 Uhr werden die letzten Gäste wohl aufbrechen“, meint Frank Mücke.

Natürlich gibt es Fleisch und Wurst vom Grill – denn für Fleisch sind die Tetschendorfer schließlich Experten. Zum Herrentag werden natürlich jede Menge Kammscheiben und Bratwurst auf dem Grill brutzeln.

Doch normalerweise haben die Fleischer aus dem EU-Betrieb ihren Schwerpunkt auf Rindfleisch gesetzt. In fünf Filialen – vor Ort in Tetschendorf, in Freyenstein, in Meyenburg und in Wittstock – bietet die Landfleischerei Wurst und Fleisch aus der eigenen Produktion an.

Schloss statt Festzelt: Die Feier für die Herren findet diesmal ganz standesgemäß im Tetschendorfer Herrenhaus statt. Quelle: Claudia Bihler

„Aus der Region für die Region“ lautet dabei der Grundsatz, und mehr noch als beim Schweinefleisch, das bei regionalen Schlachtbetrieben zugekauft wird, sind die Tetschendorfer für ihr Rindfleisch bekannt. Das nämlich kommt überwiegend von der Wulfersdorfer Fleischrind GmbH, die Tiere werden in Tetschendorf geschlachtet und verarbeitet.

„So können wir auch jeden gewünschten Steak-Schnitt liefern“, sagt Frank Mücke, „ob es nun Roastbeef und Rumpsteak, Hüftsteaks oder auch T-Bone-Steaks sind, bei Spezialitäten ist nur vorher eine Vorbestellung nötig.“ Schließlich braucht ein richtiges Steak viel Reifezeit. In Tetschendorf hängt das Steakfleisch vier Wochen ab – erst eine Weile im „Normalzustand“. Später wird es in Vakuumbeutel verpackt und entwickelt dort bis zum Verkauf genau die Reife, die es benötigt, damit es auch medium gebraten zart und saftig wird. Für Braten oder Gulasch dauert die Reife mit drei Wochen nicht ganz so lange.

17 Mitarbeiter hat die Landfleischerei. Vor vier Jahren haben diese noch rund 30 Tiere verarbeitet. „Inzwischen sind es wohl drei Mal so viele“, meint Mücke. Einmal im Jahr, nun am 17. September, zeigen die Mitarbeiter in Tetschendorf ihr Können: Beim Tag des Rindes wird vor Interessierten ein ganzes Rind zerlegt. Natürlich ist auch Probieren angesagt, denn dann liegen dort auch Steaks auf dem Grill.

Von Claudia Bihler

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