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Ostprignitz-Ruppin Die Telekom flickt die Leitungen
Lokales Ostprignitz-Ruppin Die Telekom flickt die Leitungen
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20:00 09.11.2017
Eine der Oberleitungen, die repariert wurden. Quelle: Peter Geisler
Alt Ruppin/Walsleben

Gudrun Engewicht aus Klausheide bei Alt Ruppin kann wieder mit ihrem Festnetztelefon telefonieren. Auch im Internet kann sie wieder surfen: Die Telekom hat die Oberleitung, die durch umstürzende Bäume von Sturm Herwart am 28. Oktober zerstört worden war, geflickt. „Es funktioniert wieder alles“, sagte Engewicht am Donnerstag.

Telekom will Kosten erstatten

Große Freude herrscht ebenfalls beim Kreistagsabgeordneten Enno Rosenthal. Auch er kann wieder vom Festnetz aus telefonieren. Der Politiker und Forstwirt wartete wie alle Bewohner der sogenannten Wohnplätze Charlottenhof, Buchenhaus und Sankt Jürgen, die zur Gemeinde Märkisch-Linden im Amt Temnitz gehören, bereits seit dem Durchzug von Sturm Xavier, dass die zerstörten Leitungen wieder geflickt werden. Das ist am Donnerstagmittag passiert. Zudem habe die Telekom angeboten, dass die Kosten, die im zurückliegenden Monat durch die zusätzlichen Handytelefonate entstanden sind, ersetzt werden, sagte Rosenthal.

Lindower warten noch immer auf ihren Anschluss

Lediglich in den Außenbereichen von Lindow waren die Monteure der Telekom bis zum Donnerstagabend noch nicht vorgerückt. Auch dort warten mehrere Haushalte seit nunmehr fünf Wochen darauf, dass ihre Anschlüsse repariert werden und sie wieder telefonieren können. Die Stürme Xavier und Herwart hatten laut Telekom zu rund 4000 Störungen in deren Leitungsnetzen geführt. So viele gibt es normalerweise in einem halben Jahr.

Von Andreas Vogel

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