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Ostprignitz-Ruppin Die Unruhe wird immer größer
Lokales Ostprignitz-Ruppin Die Unruhe wird immer größer
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12:06 26.02.2018
Die Amtszeit von Susanne Dorn endet am 16. Mai. Quelle: Peter Geisler
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Walsleben/Garz

Soll Susanne Dorn (57) für weitere acht Jahre Chefin des Amtes Temnitzes bleiben? Über diese Frage wird derzeit heftig gestritten. Die Gemeinde Walsleben hat am Mittwochabend sogar Widerspruch gegen den Beschluss des Amtsausschusses eingelegt, wonach der Posten ausgeschrieben werden soll.

„Wir sehen das Wohl unserer Gemeinde gefährdet“, sagte am Donnerstag Bürgermeister Burghard Gammelin und verwies auf den B-Plan für ein neues Wohngebiet in Walsleben sowie auf die Entwicklung des Gewerbegebietes Temnitzpark und die der Schulen und Kitas im Amtsbereich. Gammelin will mit der erfahrenen Dorn weitermachen und „nicht schon wieder“ mit einem neuen Amtsdirektor beispielsweise darüber streiten, warum die Schule in Wildberg unbedingt erhalten werden müsse. Auch in Garz gärt es. Nach einer kurzfristig einberufenen Versammlung haben bereits knapp 60 Einwohner einen Unterstützerbrief für Dorn unterzeichnet. Sie erwarten von jedem Amtsausschussmitglied eine Erklärung, warum dieser gegen eine Wiederwahl von Dorn war.

Vorwürfe gegen den Bürgermeister

Zudem haben die Garzer am Montag ein Bürgerbegehren gestartet, um Thomas­ Voigt (60) als Bürgermeister von Garz abzuwählen. Voigt sollte „eigentlich unsere Interessen vertreten“, sagte Dirk-Michael Schulz (55). Doch lasse sich Voigt schon lange weder bei den Anglern noch bei der Feuerwehr sehen – vermutlich, weil er zu viele Ehrenämter habe. Voigt ist als Bürgermeister der Gemeinde Temnitztal nicht allein für Garz zuständig, sondern auch für die Ortsteile Wildberg, Kerzlin, Küdow-Lüchfeld, Rohrlack und Vichel. Zudem ist Voigt seit Jahren Vorsitzender des Amtsausschusses. Dieser hatte es vor einer Woche bei Stimmengleichheit abgelehnt, auf eine Ausschreibung des Amtsdirektorenpostens zu verzichten. Seitdem brodelt es im Amt. Am Dienstag wurde bekannt, dass vier Mitglieder des Amtsausschusses die Abwahl von Voigt als Chef des Gremiums beantragt haben – weil er einen Beschluss missachtet und damit das Vertrauensverhältnis zerstört habe.

Voigt zeigte sich am Abend überrascht. Er war weder zur Einwohnerversammlung eingeladen waren, noch hatte ihn jemand bis zum Donnerstag über das Bürgerbegehren zu seiner Abwahl informiert. Voigt kündigte für Montag eine Stellungnahme an.

Trotz der Querelen steht Susanne Dorn weiter für eine Wiederwahl bereit. Am Mittwoch, 7. Februar, tagt erneut der Amtsausschuss. Die Sitzung dürfte spannend werden.

Von Andreas Vogel

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