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Ostprignitz-Ruppin Die Wirtschaft in Ostprignitz-Ruppin ist stark
Lokales Ostprignitz-Ruppin Die Wirtschaft in Ostprignitz-Ruppin ist stark
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00:18 02.05.2016
Landrat Ralf Reinhardt mit ILB-Vorstand Tillmann Stenger (r.) beim Wirtschaftsfest. Quelle: Andreas Vogel
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Neuruppin

Ein sehr gutes Zeugnis hat der Vorstandschef der Landesinvestitionsbank (ILB), Tillmann Stenger, der Wirtschaft in Ostprignitz-Ruppin ausgestellt. In den vergangenen 25 Jahren seien in der Region mehr als 4800 Vorhaben mit insgesamt 1,3 Milliarden Euro gefördert worden. Dabei seien Investitionen in einer Höhe von 2,9 Millionen Euro umgesetzt worden. Damit seien durch einen Euro Zuschuss 2,29 Euro generiert worden, sagte Stenger am Donnerstagnachmittag beim sogenannten Wirtschaftsfrühling. Zu diesem Empfang des Kreises waren mehr als 150 Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Kultur in die eigens aufgestellten Partyzelte an der Alt Ruppiner Allee geströmt.

ILB-Chef: Die Fördertöpfe sind sehr gut gefüllt

Die mit Wärmepilzen ausgestatteten Zelte waren dringend notwendig – nicht allein wegen der zunächst recht frostigen Temperaturen. Vielmehr sorgten auch immer wieder kräftige Schauer dafür, dass die Besucher vorsorglich unter der schützenden Hülle blieben. Der Vorteil: Die Worte von ILB-Chef Stenger fanden ein großes Publikum. Der Diplom-Volkswirt, der aus Siegen stammt, in Potsdam lebt und seit 2013 Vorstandsvorsitzender der Landesinvestitionsbank ist, verwies zunächst auf ein weiteres Beispiel für die Wirtschaftskraft in Ostprignitz-Ruppin. So seien allein durch die sogenannte GA-Förderung seit 1990 fast 300 Millionen Euro in den Landkreis geflossen. Damit seien Investitionen von 1,45 Milliarden Euro ausgelöst und mehr als 5500 Arbeitsplätze geschaffen worden, betonte Stenger. In diesem Stile könne durchaus weitergemacht werden. „Sie können bei den Investitionen ruhig noch eine Schippe zulegen“, sagte der Vorstandschef. Die Bedingungen für Erweiterungen von Unternehmen seien derzeit so gut wie nie – und die Fördertöpfe sehr gut gefüllt. Stenger kündigte zudem ab Juli eine weitere Zuschussmöglichkeit an, und zwar eine spezielle Innovationsförderung für Unternehmen.

Indes betonte Hans Schaefer, Geschäftsführer der Regionalentwicklungsgesellschaft Nordwestbrandenburg (REG), dass die Gesundheits- und die Tourismuswirtschaft in Ostprignitz-Ruppin noch besser zusammenwachsen sollten. Es gehe darum, Geld und Touristen in die Region zu bringen.

Muntere Gespräche bei Hirschbraten, Keksen und Drinks

Wie das im Einzelnen am besten geschehen könnte und welche Projekte vielleicht noch möglich wären, darüber unterhielten sich die Gäste anschließend angeregt bei Delikatessen vom Hirschhof Hildedbrandt aus Freyenstein, bei Kuchen, Torten und Keksen vom Ruppiner Feingebäck sowie erdbeer- und gurkenhaltigen Drinks vom Hotel Gutenmorgen. Das Blechbläser-Quintett der Kreismusikschule Ostprignitz-Ruppin sorgte am Eingang für muntere Klänge.

Einen besonderen Auftritt hatten Schüler des Oberstufenzentrums (OSZ) im Festzelt – nicht nur, weil einige von ihnen beim Zubereiten der Speisen für den Empfang mithalfen. Vielmehr wurden sie vor dem versammelten Publikum von OSZ-Chefin Uta Jolk mit einem Mobilitätspass geehrt. Der Grund: Die Schüler haben erfolgreich ein dreiwöchiges Praktikum in Frankreich absolviert. Sie konnten in unterschiedlichsten Restaurants die französische Küche kennen lernen und Tipps für die heimische mitbringen.

Von Andreas Vogel

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