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Run auf „Rosa Wizoka“ hält an

Wittstocker Rose als Verkaufsschlager Run auf „Rosa Wizoka“ hält an

Die Wittstock-Rose „Rosa-Wizoka“ ist ein Renner. In der Dossestadt ist so gut wie ausverkauft. In der Gärtnerei Haase gibt es noch drei Stück. Im Hagebaumarkt ist sie bereits ganz vergriffen. Nachschub lässt auf sich warten.

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Verkäuferin Ute Kaus mit den vorerst letzten Exemplaren von „Rosa Wizoka“, der Wittstock-Rose.

Quelle: Björn Wagener

Wittstock. Die Wittstock-Rose „Rosa Wizoka“ ist ein Verkaufsschlager. Die 200 Exemplare, die der Hagebaumarkt geordert hatte, seien bereits restlos vergriffen, sagt der stellvertretende Marktleiter Patrick Wachner und ergänzt: „Die ersten 50 haben wir ja schon damals bei der Taufe auf dem Marktplatz verkauft. Im Markt gab es dann eine kleinere Ausführung für 9,99 Euro und eine etwas größere für 17,99 Euro.“ Doch alles ist weg.

Wer vor dem Herbst ein Exemplar ergattern möchte, könnte mit Glück bei der Gärtnerei Haase in der Meyenburger Chaussee noch eine solche Pflanze bekommen. Dort gibt es noch drei Stück – von ursprünglich 90. „Dass sie sich so gut verkauft, hätte ich auch nicht gedacht. Eigentlich wollte ich noch zehn Stück behalten, um sie auf dem Verkaufsgelände in die Erde zu bringen“, sagt Firmenchef Bernd Haase. Doch daraus wird zumindest vorerst nichts. „Sie wird gern als Mitbringsel gekauft. Es ist ja auch eine schöne Werbung für Wittstock.“ Allerdings seien die 9,99 Euro, die pro Rose aufgerufen werden, eigentlich viel zu günstig. „Ich habe schon nachbestellt, wieder 90 Stück“, sagt Bernd Haase.

Der Wittstocker Gärtnermeister Bernd Haase hat nur noch drei Rosenpflanzen

Der Wittstocker Gärtnermeister Bernd Haase hat nur noch drei Rosenpflanzen.

Quelle: Björn Wagener

Doch die nächste Lieferung wird noch etwas auf sich warten lassen. Laut Armin Eßer von der Sortimentsbaumschule BKN Strobel aus dem Raum Pinneberg (Schleswig Holstein), die „Rosa Wizoka“ gezogen hat, solle die „neue Ernte“ ab dem 12. Oktober angeboten werden. Ab kommendem Jahr werde es die Wittstock-Rose zudem auch im Topf geben, sagte er am Mittwoch auf MAZ-Nachfrage. Denn das werde von den Kunden vielfach gewünscht.

In der Wittstocker Stadtverwaltung ist man hoch erfreut über den Erfolg von „Rosa Wizoka“. Schließlich wurden in der Stadt und den Ortsteilen bereits 1300 der namhaften Rosen gepflanzt, sogar in der Partnerstadt Uetersen stünden einige Exemplare.

Dass die Pflanze „Rosa Wizoka“ nun den Namen der Dossestadt Wittstock so zahlreich in die Ferne trägt, bewertet Vize-Bürgermeister Dieter Herm vor allem vor dem Hintergrund der Bewerbung der Dossestadt für die Landesgartenschau (Laga) 2019 als sehr positiv und hilfreich.

Von Björn Wagener

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