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Die alte Post soll weg

Wuthenow Die alte Post soll weg

Die Neuruppiner Wohnungsbaugesellschaft NWG ist gerade dabei, in Wuthenow etwas Ordnung zu schaffen. Auf einem abgelegenen Grundstück hat sie mehrere Lastwagen voller Laub und Gestrüpp entsorgt, die sich dort angesammelt hatten. Und die alte Post will sie auch möglichst schnell loswerden.

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Für die ehemalige Post hat die Wohnungsgesellschaft schon seit Jahren keine sinnvolle Verwendung mehr.

Quelle: Peter Geisler

Wuthenow. Was macht eine kommunale Wohnungsgesellschaft mit einem Haus, das sie nicht vermieten kann und für das sie auch sonst keine Verwendung hat? Diese Frage stellt sich für Robert Liefke von der Neuruppiner Wohnungsbaugesellschaft im Fall der alten Post von Wuthenow. Seit Jahren bietet die NWG das Gebäude mehr oder weniger offensiv für eine neue Nutzung an. Bislang allerdings ohne großen Erfolg.

Die Post hat sich schon lange aus Wuthenow verabschiedet. Danach hatte das kleine Haus, das versteckt hinter der Buswendeschleife gleich neben der Kirche steht, verschiedene andere Nutzungen. Es war sogar Jugendtreff, aber auch das ist lange her.

Zuletzt hatte Robert Liefkes Vorgänger, der damalige NWG-Chef Walter Tolsdorf, die Idee, das Gebäude den Wuthenowern als Dorfgemeinschaftshaus anzubieten. Doch der Vorschlag kam im Dorf nicht besonders gut an. Seitdem mangelt es an neuen Ideen, was damit werden könnte.

Kleines Haus mit großem Grundstück

Für Liefke kommt nur eine Lösung ins Frage: „Wir wollen das Gebäude verkaufen.“ Als Wohnhaus für eine kleine Familie wäre es nach einem Umbau vielleicht geeignet. Viel Platz bietet das Gebäude selbst nicht – dafür gehört dazu ein überraschend großes Grundstück. Mit der Kirchengemeinde muss die NWG allerdings noch die genaue Grundstücksgrenze klären; das ist gerade in Arbeit, sagt der Geschäftsführer. Dann will sich das Unternehmen von dem Haus möglichst schnell trennen.

Auch andernorts versucht das städtische Wohnungsunternehmen in Wuthenow nach und nach mehr Ordnung zu bringen. In der Dorfstraße hat sie gerade eine alte Villa auf Vordermann bringen lassen; deren Sanierung war längst fällig.

An der Stichstraße ein paar Meter weiter ließ Liefke bei der Gelegenheit auch noch klar Schiff machen. Seit Jahren haben die Wuthenower auf der anscheinend herrenlosen Fläche Laub und Gestrüpp abgeladen. Jetzt hat die NWG eingegriffen. „60 Tonnen Grünabfälle mussten wir entsorgen“, sagt Liefke. Er hatte sich die Wiegekarten zeigen lassen, weil er kaum glauben konnte, dass dort solche Massen lagen. Jetzt warnt die NWG mit einem Schild: Grünabfall abladen verboten!

Von Reyk Grunow

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