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Die neue Kita öffnet erst im Januar

Wusterhausen Die neue Kita öffnet erst im Januar

Wusterhausen bekommt eine dritte Kindertagesstätte: Die neue Kita wird der Landkreis Ostprignitz-Ruppin voraussichtlich im Januar an der Seestraße eröffnen. Der ursprünglich angepeilte Bezugstermin hat sich damit um einige Wochen nach hinten verschoben. Es fehlen noch Möbel und eine Fluchttreppe.

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Die künftige Kindertagesstätte ist am Ufer des Klempowsees sehr schön gelegen. Eröffnung soll im Januar 2017 sein.

Quelle: Wolfgang Hörmann

Wusterhausen. Eines ist sicher: Wusterhausen bekommt eine dritte Kindertagesstätte. Neben der Kita „Regenbogen“ in kommunaler Trägerschaft und „Am Markt“ (privat) wird es in der Seestraße eine weitere geben. Wann genau, das wiederum ist nicht sicher. Die vom Landkreis Ostprignitz-Ruppin als Träger angepeilten Einzugstermine zuerst September, dann 1. November sind verstrichen.

Meistens liegt so ein Verzug daran, dass die letzten Maurer, Klempner oder Maler einfach nicht fertiggeworden sind mit dem Neubau. Den gab es hier aber gar nicht. Denn das Haus steht ja schon seit Jahren. Es war Teil des Mutter-und-Kind-Kurheims, stand dann lange leer, rückte erst wieder in den Fokus, nachdem das Hauptgebäude in der Seestraße als Unterkunft für Flüchtlinge wieder einen Zweck erfüllte. Die Kita soll allerdings offen, also nicht nur deren Kindern vorbehalten sein. „In den anderen Tagesstätten ist nichts mehr frei. So viel ich weiß, sind auch die Tagesmütter ausgelastet“, sagt Bürgermeister Roman Blank.

Er bekräftigt: „Wir brauchen die Kita.“ Ein Grund liegt auf der Hand. Haus 2 der gemeindeeigenen Einrichtung am Burgwall steht vor einem Umbau. Die Kinder können in dieser Zeit unmöglich hier betreut werden. „Ich rechne damit, dass wir mit den Kleinen vorübergehend in der Seestraße unterkommen“, so Blank.

Mit Zugang zum Seeufer

„Ja, ein solcher Antrag der Wusterhausener Verwaltung ist bei mir eingegangen“, bestätigt Gabriele Zander, zuständige Sachgebietsleiterin beim Landkreis. Auch die Kyritzerin wäre gern schon weiter mit dem Vorhaben in Wusterhausen, das – ordentlich eingezäunt und mit feinem (verschlossenen) Zugang zum Seeufer – schon einen fertigen Eindruck macht. Trockene Bäume außerhalb des Geländes, die dicht am Zaun Gefahren hätten bringen können, wurden gefällt, das Gelände beräumt. Alles klar, denkt sich der Spaziergänger.

Doch der Schein trügt. Noch mangelt es an Mobiliar und Ausstattung für den U3-Bereich, also die kleinsten der Knirpse. Außerdem fehlte Mitte des Monats die Fluchttreppe, die an einer der Giebelseiten angebaut werden muss. Das soll noch im November geschehen. „Die Einrichtung mit Möbeln und Spielgeräten wird im Dezember komplettiert. Die Eröffnung soll zeitnah im Januar 2017 stattfinden“, heißt es in der Antwort aus dem Kreishaus auf MAZ-Fragen zum weiteren Fortgang. Die Kita werde 50 Plätze anbieten. Darunter sind jeweils 10 Plätze für unter Dreijährige und den Hort.

Die dritte Tagesstätte in Wusterhausen

Für den Landkreis ist die Wusterhausener die dritte Tagesstätte, die er betreibt. Mit „Sausewind“ und „Alleemäuse“ sind die ersten beiden in Neuruppin offen. Wie die Kita am Ufer des Klempowsees heißen soll, ist noch offen. „Das mögen nach Eröffnung Eltern, Erzieherinnen und Kinder entscheiden“, sagt Gabriele Zander. Nach Lage der Dinge wird das also frühestens im Januar 2017 sein. Derzeit werden die Stellen der Mitarbeiterinnen besetzt.

Von Wolfgang Hörmann

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