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Die schnelle Nelè

Blitzgeburt in Blesendorf Die schnelle Nelè

Nelés Geburt dauerte gerade einmal 33 Minuten. In der Nacht zum 25. Juli kam das kleine Mädchen auf die Welt. Die Schwester der Mutter wurde unfreiwillig zur Geburtshelferin. Die Hebamme schaffte es nicht mehr rechtzeitig.

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Mächtig stolz auf Nelé sind ihre Eltern Nicole Müller und Michael Neuendorf.

Quelle: Björn Wagener

Blesendorf. Es war, als wollte Nelé ihren errechneten Geburtstermin unbedingt noch einhalten. Das hätte auch beinahe geklappt. Nur um wenige Minuten verfehlte die Tochter von Nicole Müller (32) und Michael Neuendorf (29) aus Blesendorf den angepeilten 24. Juli. Zehn Minuten nach Mitternacht setzten die Wehen ein - völlig überraschend. „Wir waren erst gegen 23.30 Uhr ins Bett gegangen“, erinnert sich der frisch gebackene Vater. „Und da war noch gar nichts“, ergänzt Nicole Müller. Als die Wehen dann eingesetzt hatten, war auch ihre Schwester Stefanie zur Stelle. „Wir machten zuerst noch Pressübungen, aber dann schaute der Kopf der Kleinen auch schon heraus“, erzählt sie.

Für den Weg ins Krankenhaus ist es längst zu spät

Ihr war klar: Für den Weg ins Krankenhaus ist es längst zu spät. Also wurde die Hebamme gerufen. Aber auch sie brauchte für den Weg nach Blesendorf einige Zeit. Doch Nelé wollte nicht warten. Also wurde Schwester Stefanie zur Geburtshelferin. „Ich geriet kurz in Panik, aber mir war klar, dass ich handeln musste. Ich wusch mir schnell noch die Hände und suchte Decken und Handtücher zusammen. Es ging alles so schnell. Es lief wie ein Film an mir vorbei. Ich handelte instinktiv, motivierte meine Schwester und gab ihr Anweisungen.“

Die Kleine kam im Bad zur Welt

Das kleine Mädchen kam schließlich im Bad zur Welt, nachdem Stefanie Müller ihrer Schwester dort Hilfestellung gegeben hatte. „Sie war zuerst ganz blau und hat nicht geschrien, erst als wir sie mit dem Handtuch abgerubbelt haben“, erinnert sich die Mutter. Als Hebamme Katrin Schröder dann eintraf, habe sie sich darum gekümmert, dass die Nabelschnur durchgeschnitten wird. „Denn das traute ich mich nicht“, so Stefanie Müller, die stolz ist, als Tante gleichzeitig Nelés persönliche Hebamme gewesen zu sein. Da Mutter und Tochter gesund und munter waren, konnten sie den Rest der Nacht kuschelnd im Bett verbringen. Die gesamte Geburt hatte nur 33 Minuten gedauert – von 0.10 bis 0.43 Uhr am 25. Juli. Nelé war bei ihrer Geburt 50 Zentimeter groß und wog 3820 Gramm. Sie hat drei Halbgeschwister: Cheyenne (13), Adrian (11) und Anjali (9). „Von Nelés Geburt werde ich wahrscheinlich noch erzählen, wenn ich alt und grau bin“, schmunzelt Stefanie Müller.

Von Björn Wagener

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