Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Ostprignitz-Ruppin Doppeltes Geld für Spielplatzbau möglich
Lokales Ostprignitz-Ruppin Doppeltes Geld für Spielplatzbau möglich
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:18 09.06.2017
Der Spielplatz in Papenbruch entstand 2015 mit 20 000 Euro aus einer Gewinnspielaktion. Quelle: Christamaria Ruch
Anzeige
Heiligengrabe

Spielplätze können seit dem 1. Juni dank der Förderrichtlinie „Spiel.Platz“ vom Brandenburger Bildungsministerium einer Frischzellenkur unterzogen werden. Zielgruppe sind amtsfreie Gemeinden mit weniger als 15 000 Einwohnern. Die Vorhaben werden mit 50 Prozent der Gesamtkosten gefördert. Jede antragstellende Kommune kann maximal 5000 Euro beantragen und muss den gleichen Betrag noch als Eigenanteil einbringen.

Insgesamt stehen 500 000 Euro bei „Spiel.Platz“ zur Verfügung. De Mittel stammen aus den Lotto-Konzessionsabgaben. Dabei können Spielplätze gebaut, ergänzt, saniert oder instand gesetzt werden. Auch Spielplätze in Kitas oder Grundschulen können gefördert werden, sofern sie öffentlich zugängig sind.

„Diese neue Förderrichtlinie kommt wie gerufen“, sagt Holger Kippenhahn, Bürgermeister der Gemeinde Heiligengrabe. Denn gerade holte Heiligengrabe zum fünften Mal den Gesamtsieg bei der Tour de Prignitz. Damit ist eine Prämie in Höhe von 5000 Euro verbunden. Schon jetzt steht fest, dass diese Mittel erneut in einen Spielplatz der Gemeinde investiert werden. Bisher profitierten Spielanlagen in Blandikow, Heiligengrabe, Liebenthal und Maulbeerwalde von den Tourgewinnen. „Bei den vorherigen Toursiegen konnten wir mit Hilfe eines anderen Fördertopfes die Mittel aufstocken“, sagte Holger Kippenhahn. Dabei handelte es sich um ehemaliges Parteivermögen der SED, das über die Landesministerien ausgereicht wurde.

Treffpunkt Spielplatz: Holger Kippenhahn und Kitakinder aus Zaatzke tummeln sich in Grabow auf der Rutsche. Quelle: Christamaria Ruch

„In allen 14 Ortsteilen gibt es Spielplätze, aber sie befinden sich auf einem unterschiedlichen Stand“, so Kippenhahn. Noch ist völlig offen, in welchem Ortsteil die Kinder bald neue Spielgeräte in Besitz nehmen können. „Wir werden das im Laufe des Jahres genau entscheiden“, sagte der Bürgermeister. „Die Wünsche sind immer umfangreicher als die finanziellen Mittel“, räumte er ein. Und: „Ich habe schon die Kämmerin der Gemeinde in die Spur geschickt, um die Modalitäten für diese Förderrichtlinie im Detail zu klären“, sagte Kippenhahn.

Nun sind wie der Tour de Prignitz sportliche Qualitäten gefragt. Denn Anträge können bis 30. September beim Bildungsministerium eingereicht werden. Fördermittel für „Spiel.Platz“ werden in der Reihenfolge des Eingangs bewilligt.

Von Christamaria Ruch

Zwei offenbar herrenlose Tiere tobten sich immer wieder im Garten von Kerstin Gusek im Liebenthaler Weg in Wittstock aus. Am Montagabend konnten sie endlich gefangen werden. Das Ganze klappte aber erst beim zweiten Versuch.

09.06.2017

Ein ICE ist zwischen Neustadt und Breddin offenbar mit einem Menschen zusammengestoßen. Der Lokführer meldete einen Zusammenstoß. Mitarbeiter der Bahn prüften laut Polizeipressesprecherin Dörte Röhrs anschließend die Strecke und fanden menschliche Überreste. Bei dem Toten handelt es sich wahrscheinlich um einen 37-jährigen Kyritzer.

06.06.2017

Sportlich, kirchlich, literarisch: Am Wochenende des 10. und 11. Juni steht in Wusterhausen ein Sommerfest an mit einem so vielseitigen Programm wie selten zuvor. Auf dem Plan stehen Drachenbootrennen, Vereinspräsentationen, historische Foto, ein Bibliotheksquiz, der Gottesdienst unter freiem Himmel und und und.

09.06.2017
Anzeige