Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 5 ° Sprühregen

Navigation:
Dorf startete erstmals zur Radtour

Wulfersdorf Dorf startete erstmals zur Radtour

30 Kilometer gemeinsam in die Pedale treten – fast 30 Einwohner aus Wulfersdorf nutzten am Sonntag diese Gelegenheit. Reiseunternehmer Günter Lutz stellte die Tour in Richtung Wittstocker Heide zusammen. Bei der Tagestour schlugen die Radler zwei Fliegen mit einer Klappe. Denn der Dorfgemeinschaft fehlten bislang gemeinsame Sachen.

Voriger Artikel
Frau attackiert Polizei-Station
Nächster Artikel
Schule feiert ihren 25. Geburtstag

Die Pedalritter auf dem Weg in Richtung Wittstocker Heide.

Quelle: Christamaria Ruch

Wulfersdorf. Das hatte den Wulfersdorfern bisher noch gefehlt: Eine gemeinsame Radtour als Tour de Wulfersdorf führte am Sonntag fast 30 Einwohner zusammen. „Ja, die Dorfgemeinschaft hat Bedarf an so einem gemeinsamen Tag, denn junge und alte Leute sollen mal etwas gemeinsam machen“, sagte Heidrun Lück. Sie regte im März im Rahmen einer Ortsbeiratssitzung die Radtour an – und stieß damit auf breite Resonanz.

Reiseunternehmer Günter Lutz stellte die 30 Kilometer lange Route zusammen. Dabei erlebte er ein Heimspiel, denn er wohnt in Wulfersdorf. „Die Strecke ist schwierig zu fahren, weil es sich überwiegend um Waldwege handelt; nur ein kurzer Abschnitt ist ausgewiesener Radweg“, sagte Lutz. Sein Herz schlägt unverkennbar für die Wittstocker Heide – anders lässt sich seine Tourroute nicht erklären.

 Start und Ziel Kirche Wulfersdorf

Start und Ziel Kirche Wulfersdorf: Erstmals starteten die Einwohner zur gemeinsamen Radfahrt.

Quelle: Christamaria Ruch

Mit Start und Ziel an der Kirche in Wulfersdorf schwangen sich die Einwohner und ihre drei Gäste aus Wittstock auf den Sattel und radelten über Dudel und Heinrichsdorf mitten hinein in die Heide. Lauschige und abgelegene Plätze wie Langer Horst, Teerofen, Findling, Kalkloch oder Brandeiche gehörten zu den markanten Punkten auf der Fahrt. „Wem die Strecke zu anstrengend ist, kann immer auch Abkürzungen innerhalb der Heide nehmen“, stellte Lutz in Aussicht. Unterwegs schaltete er neben seinen eigenen Berichten als Naturführer den Audioguide ein und brachte den Radlern interessante Zeitzeugengeschichten zu Gehör.

„Ich hatte gehofft, aber nicht mit so einer guten Resonanz gerechnet“, so Heidrun Lück kurz vor dem Start. Die Radler im Alter von 29 bis 84 Jahre organisierten in Eigenregie das Picknick, das dann Kai-Uwe Stockfisch mit dem Auto zu den verabredeten Plätzen brachte. Edith Titze, mit 84 Jahren die Älteste im Feld, zeigte keine Angst vor der Strecke: „Ich fahre regelmäßig Rad und immer in einer Gruppe.“ Für Doris und Gerhard Lipinski aus Wittstock, die auch im Wittstocker Radfahrverein Mitglied sind, gehören Radtouren zum Alltag: „Wir lassen keine Gelegenheit zum Radfahren aus“. Bei Gegenwind und angenehmen 18 Grad sattelten die Pedalritter dann ihre Drahtesel.

Von Christamaria Ruch

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Ostprignitz-Ruppin

Sollte Rauchen im Auto verboten werden, wenn Kinder dabei sind?

57811e88-cc1d-11e5-9fb5-3858ea6ed044
Babys aus Oberhavel (6)

Babys aus Oberhavel, Januar/Februar 2016

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg