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Ostprignitz-Ruppin Dorfkümmerin im Bürgerhaus im Einsatz
Lokales Ostprignitz-Ruppin Dorfkümmerin im Bürgerhaus im Einsatz
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11:15 17.10.2017
Deniz Öz kümmert sich seit 1. Oktober um ein Mehrfunktionenhaus in Blumenthal. Quelle: Christamaria Ruch
Blumenthal

Das Pilotprojekt „Regionalität und Mehrfunktionenhäuser“ nimmt jetzt in Blumenthal konkrete Züge an. Denn seit 1. Oktober ist Deniz Öz als Dorfkümmerin im Bürgerhaus des Ortes im Einsatz.

Bei diesem Projekt wird exemplarisch nach Konzepten zum Erhalt der Lebensqualität und wirtschaftlichen Stabilität gesucht. Noch bis Ende 2018 stellt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft dafür Fördermittel in Höhe von 90 440 Euro bereit. Bundesweit suchen 13 Modell- und Demonstrationsvorhaben nach Lösungen zu „Mehrfunktionshäusern.“

Deniz Öz setzte sich gegen zwei weitere Bewerber durch, wie Holger Kippenhahn, Bürgermeister der Gemeinde Heiligengrabe, mitteilt. Die 36-Jährige stammt aus Berlin und wird Ende des Jahres ihren Wohnsitz nach Papenbruch verlegen. Von Hause aus ist Deniz Öz gelernte Restaurantfachfrau. „Ich habe berufsbegleitend Schulungen im Bereich Veranstaltungs- und Qualitätsmanagement absolviert“, sagt sie. Bei ihrer Suche nach einer Immobilie in der Prignitz oder Uckermark stieß die junge Frau auf die Ausschreibung zum Dorfkümmerer. Die Teilzeitstelle mit 30 Stunden Wochenarbeitszeit soll dazu beitragen, dass das Bürgerhaus in Blumenthal zu einem Mehrfunktionenhaus aufgewertet wird.

Im Bürgerhaus laufen die Fäden für das Pilotprojekt zusammen, das eines von bundesweit 13 ist Quelle: Christamaria Ruch

Dorfkümmerin Deniz Öz ist Ansprechpartner und Motor vor Ort. Dabei soll sie Dienstleistungen, sozial-medizinische Versorgung und Kulturangebote im Bürgerhaus ausbauen, aber auch bündeln und neue Angebote etablieren.

„Ich habe bisher die Zeit genutzt, mir einen Einblick in die Infrastruktur von Blumenthal zu verschaffen. Ich nutze die Zeit und gehe herum, um den Ist-Zustand zu erfassen“, so Öz. Dabei hat sie schon das Blumenhaus Dunkelmann oder den Einkaufsladen von Yvonne Gehrmann kennen gelernt und besuchte schon den wöchentlichen Spielenachmittag für Senioren im Bürgerhaus. „Die Leute begegnen mir freundlich und aufgeschlossen“, sagt Deniz Öz.

Auch wenn ihr schon jetzt viele Ideen für die Projektarbeit durch den Kopf gehen, ist sie zugleich abwartend. „Ich möchte mir erst Informationen einholen, um dann Informationen zu geben“, sagt sie. Sie kann sich etwa eine Pinwand im Bürgerhaus vorstellen, auf der die Einwohner Angebote und Gesuche abgeben. „Das schafft auch weiteren Zulauf hier im Haus“, sagt sie. Bei dem Projekt behält sie alle Generationen als Zielgruppe im Blick, wie sie mitteilt. „Bei dieser Stelle hängt ganz viel von der eigenen Kreativität ab, wie Modelle für die Zukunft entwickelt werden“, sagt Holger Kippenhahn.

Von Christamaria Ruch

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