Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Ostprignitz-Ruppin Dorfleben als Aufgabe
Lokales Ostprignitz-Ruppin Dorfleben als Aufgabe
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:35 22.02.2018
In Arbeitsgruppen widmeten sich die Tagungsteilnehmer diversen Aspekten der Daseinsvorsorge auf dem Land. Quelle: Alexander Beckmann
Anzeige
Wusterhausen

Die Daseinsvorsorge im ländlichen Raum – also alle öffentlichen Bemühungen, um das Leben lebenswert zu erhalten – war am Freitag und Sonnabend Gegenstand einer Tagung in Wusterhausen.

Unter der Überschrift „Zukunft Land: Wir machen das Dorf“ diskutierten auf Einladung der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) „Regionalentwicklung Ostprignitz-Ruppin“ zeitweise bis zu 50 Besucher darüber, wie sich bürgerschaftliches Engagement speziell in den kleineren Orten im Sinne der Daseinsvorsorge stärken lässt. Vertreten waren Ehrenamtler ebenso wie kommunale Verwaltungen und die Politik bis hin zur Bundestagsabgeordneten.

Austausch und Unterstützung

„Es gibt einen großen Wunsch nach Netzwerkbildung in der Region und vielleicht auch nach einem zentralen Ansprechpartner“, schätzte Alexander Wipper vom Organisationsteam der Veranstaltung ein. „Es geht auch darum, wie sich kleine Initiativen unterstützen lassen.“

Ein Teil der Tagung diente dem Erfahrungsaustausch. Blumenthaler präsentierten Projekte aus ihrem Dorf. Das „Dorfladen-Netzwerk“, das die Nahversorgung voranbringen will, stellte sich vor. Die Hochschule Neubrandenburg vermittelte ihre Erfahrung bei der Qualifikation von „Dorfmoderatoren“ und ein Gast aus der Region Elbe-Elster, erklärte, wie man dort lokale Initiativen über das Förderprogramm Leader unterstützt.

Genau so etwas soll es demnächst auch im Landkreis OPR geben. Frank Baumann vom Leader-Regionalmanagement OPR, kündigte ein Jahresbudget von 50 000 Euro an, mit dem lokale Projekte zur Daseinsvorsorge auf Antrag unterstützt werden sollen. Aber: „Der Aufruf wird sicherlich erst 2019 passieren.“

Ideen für künftige Initiativen

In Arbeitsgruppen diskutierten die Tagungsteilnehmer unter anderem darüber, nach welchen Kriterien die neue Förderung verteilt werden soll oder wie sich örtliche Ehrenamtler sonst noch unterstützen ließen: beispielsweise durch Qualifizierungsangebote oder durch spezielle Ansprechpartner für Fachfragen aller Art. „Wir müssen ja immer professioneller arbeiten“, sagte beispielsweise Wusterhausens Bürgermeister Roman Blank. „Das geht ja runter bis zum Ortsvorsteher bei der Vorbereitung des Dorffestes.“

Die Ergebnisse der Tagung sollen Eingang in die künftige regionale Förderpraxis finden.

Von Alexander Beckmann

Sabine Curio – Schülerin von Otto Niemeyer-Holstein und Wieland Förster – lebt auf der Insel Usedom. Mit ihrer Ausstellung gewährt sie Kunstliebhabern Einblicke in stille Momente, die sie mit Ölfarbe festgehalten hat. Es sind über 50 Stillleben, Landschaften, Blumen- und Aktbilder, die im Rheinsberger Kurt-Tucholsky-Museum zu sehen sind.

22.02.2018

Die Aktenordner sind prall gefüllt. Wer sie öffnet, begibt sich unweigerlich auf Spurensuche in Berlinchen. Mosaikstein für Mosaikstein setzt sich die Geschichte des Dorfes zusammen – aus einem unscharfen Bild wird nach und nach ein lückenloser Blick in die Historie. Ingrid Meckelburg und Marianne Boockmann arbeiten ehrenamtlich als Ortschronisten.

22.02.2018

MAZ-Serie „Damals – Heute“: Die MAZ stöbert im Bildarchiv und zeigt in loser Reihenfolge, wie sich Brandenburgs Städte gewandelt haben. Zu jedem historischen Foto gibt es eine aktuelle Aufnahme. Dieses Mal zeigen wir, wie sich Wittstock verändert hat. Die Dossestadt konnte ihr Erscheinungsbild aber zum Teil bewahren.

22.02.2018
Anzeige