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Dorfzentrum kann umgestaltet werden

Rehfeld Dorfzentrum kann umgestaltet werden

Kirche, Feuerwehrgerätehaus und Gemeindehaus bilden in Rehfeld eine Einheit und zugleich das Herz des Dorfes. Ihre Kirche haben die Rehfelder schon vorbildlich saniert. Nun soll auch der Rest aufgehübscht werden. Dies ist allerdings nur möglich, weil demnächst Fördermittel fließen.

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Das Dorfzentrum, bestehend aus Feuerwehr, Kirche und Gemeindehaus, kann nun umgestaltet werden.

Quelle: André Reichel

Rehfeld. In dem wenige Kilometer westlich vor den Toren der Knatterstadt Kyritz gelegenen Ostprignitz-Dorf Rehfeld kann man sich mit ein wenig Glück womöglich über Leader-Mittel freuen. Mit Hilfe der Förderung wäre dann die Neugestaltung des Dorfgemeinschaftszentrums zu Füßen der alten Fachwerkkirche, bestehend aus Feuerwehrhaus, Gemeinschaftshaus, einem Nebengebäude und allerlei Grün drumherum, möglich.

Der Vorstand des Fördervereins „Regionalentwicklung Ostprigitz-Ruppin“ hatte kürzlich darüber entschieden, welche Projekte aus dem Leader-Budget mit insgesamt knapp 3,2 Millionen Euro gefördert werden können. Aus 20 eingereichten Projekten wurden schließlich 14 befürwortet und in eine Rangliste gestellt. Auch das Rehfelder Dorfgemeinschaftszentrum war auf Platz acht mit dabei.

Formeller Förderantrag ist nötig

Als nächster Schritt muss ein formeller Förderantrag beim Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung gestellt werden. Wenn das Geld dann tatsächlich kommt, ist in Rehfeld angedacht, damit das Feuerwehrgerätehaus umzubauen und zu sanieren, um den Feuerwehrstandort nachhaltig zu sichern. In diesem Zusammenhang sollen auch Pkw-Stellplätze für die Rettungskräfte geschaffen werden. In Abstimmung mit dem Ortsverein und der Kirchengemeinde wird zudem eine Pilgerwohnung im Gemeindehaus eingerichtet und ein barrierefreier Zugang zur Kirche mittels einer Rampe entstehen. Mit der geplanten Umgestaltung der Freiflächen soll Rehfelds Mitte zum attraktiven Treffpunkt für alle Generationen werden. Sitzgelegenheiten und Tische sind angedacht, wie auch ein Spielplatz mit allerlei Geräten und eine Tischtennisplatte.

Bereits in den vergangenen Jahren haben die Rehfelder mit der Sanierung der Dorfkirche bewiesen, dass ihnen ihr Dorf wichtig ist. Um das verfallene Gotteshaus zu retten, gründeten sie 2009 eigens den Verein „Rehfelder Kirchberg“. Horst Rath, einst Chef der LPG im Ort, ist Vereinsvorsitzender. „Wir sammelten Spenden für den Eigenanteil“, berichtet der 75-Jährige. Letztlich kosteten die gesamten Sanierungsarbeiten, die von 2011 bis 2013 dauerten, gut 400 000 Euro. Seither kümmert sich der Verein zusammen mit der Kirchengemeinde um das kulturelle Leben in der Kirche und schuf dafür eigens die 2014 ins Leben gerufene Veranstaltungsreihe „Wortspiel“ mit jährlich mehreren Konzerten und Lesungen.

Von André Reichel

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