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Ostprignitz-Ruppin Doris Lorenz ist seit 2016 Ortsvorsteherin
Lokales Ostprignitz-Ruppin Doris Lorenz ist seit 2016 Ortsvorsteherin
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11:34 15.09.2017
Ortsvorsteherin Doris Lorenz vor dem Gutshaus in Tetschendorf. Dort befindet sich auch das Gemeindezentrum. Quelle: Christamaria Ruch
Tetschendorf

Doris Lorenz aus Ackerfelde ist schon seit 14 Jahren im Ortbeirat in Tetschendorf aktiv. Im November letzten Jahres rückte sie nun an die Spitze des Gremiums und ist seitdem als Ortsvorsteherin aktiv. „Es muss doch weitergehen in unseren drei Dörfern Ackerfelde, Niemerlang und Tetschendorf“, sagt die 60-Jährige.

Zur Erinnerung: Lothar Winter warf im Herbst letzten Jahres das Handtuch als Ortsvorsteher. Er hatte diese Funktion 13 Jahre inne. Doch Doris Lorenz und ihr Kollege Bodo Matysik im Ortsbeirat gaben daraufhin nicht klein bei. „Uns wurde bei der Kommunalwahl 2014 wieder das Vertrauen der Einwohner geschenkt und deshalb führen wir diese Arbeit fort“, so Lorenz. Mit zwei Mitgliedern ist der Ortsbeirat weiterhin handlungsfähig.

Doris Lorenz ist fest verwurzelt in ihrem Heimatdorf Ackerfelde. „Der Zusammenhalt funktioniert gut, die gegenseitige Hilfe ist bei uns selbstverständlich und wir stehen füreinander ein“, sagt sie. Ihre Liebe zur Region umschreibt sie markant: „Heimat ist Heimat.“ 2003 ging sie bewusst den Schritt in die Kommunalpolitik und wurde in den Ortsbeirat Tetschendorf gewählt. Dabei entschied sie ganz sachlich: „Ich habe mich aufstellen lassen, damit wir weiterhin als Ortsteil handlungsfähig bleiben und nicht von Wittstock mitverwaltet werden.“

Doris Lorenz: „Einzelne Gruppen wieder zusammenbringen“

Auch wenn sie weiß, dass ein langer Atem benötigt wird, hat sie klare Visionen von ihrem Amt als ehrenamtliche Ortsvorsteherin. „Ich gehe auf die Leute zu und möchte die einzelnen Gruppen in den Dörfern wieder zusammenbringen.“ Denn der Zusammenhalt liegt ihr besonders am Herzen. Doris Lorenz hat bereits Ideen und Gedanken für die zukünftige Arbeit. Mit Fingerspitzengefühl und in Absprache mit Bodo Matysik möchte sie nun „die richtigen Leute in den Dörfern finden, die diese Ideen mit umsetzen.“

Eine erste Feuerprobe bestanden Doris Lorenz und Bodo Matysik bereits. Die alljährliche Himmelfahrtsfeier verteilte sich in diesem Jahr erstmals wieder auf mehreren Schultern. Ortsbeirat, Feuerwehr, Dorf- und Kulturverein und die Sportgruppe mischten dabei mit. „Wir hatten viele Besucher und der Wunsch besteht, dass auch im nächsten Jahr diese Feier wieder in dieser Form vorbereitet wird.“ Dann gibt es sogar ein Wiedersehen und –hören mit den Blasmusikern aus dem mecklenburgischen Warin, verspricht Doris Lorenz. Schon jetzt sagt sie: „Wenn die nächste Kommunalwahl im kommenden Jahr ansteht, mache ich gerne weiter, wenn die Einwohner das wünschen.“

Von Christamaria Ruch

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