Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Ostprignitz-Ruppin Drachen fauchen vor der Dossestadt
Lokales Ostprignitz-Ruppin Drachen fauchen vor der Dossestadt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:18 03.06.2017
Am Sonnabend, 10. Juni, gibt es ab 10 Uhr wieder ein Drachenbootrennen auf dem Klempowsee zu erleben. Quelle: Matthias Anke
Anzeige
Wusterhausen

Sie stechen ihre Paddel in den See, immer und immer wieder. So wühlen sie sich durchs Wasser im Takt ihres Trommlers. Die Teams in den Booten mit ihren fauchenden Drachenköpfen an der Spitze ziehen auch am Sonnabend, 10. Juni, ab 10 Uhr wieder ihre Bahnen über den Klempowsee bei Wusterhausen. Fast ein Dutzend Mannschaften hat sich zum diesjährigen Drachenbootrennen angemeldet. Sie kommen auch aus der weiteren Umgebung, darunter das Team Kronotex aus Heiligengrabe, die „Strelitz-Dragons“ aus Neustrelitz und aus Rathenow die „Designer- Drachen“.

Voriges Jahr musste diese längst traditionelle Veranstaltung mangels Teilnehmern ausfallen. Dass es jetzt doch wieder geklappt hat und das Rennen dabei einmal mehr den Auftakt des Wusterhausener Sommerfestes am Volksgarten bildet, dürfte ein ganz besonderer Grund zur Freude sein. Denn die Gastgeber können zugleich ein Jubiläum feiern: Vor zehn Jahren ging es auf dem See mit dem Drachenbootteam „Klem-Power“ los. Das eigene Gefährt wurde auf diesen Namen getauft. Schon beim ersten Rennen damals in Neustrelitz, an dem sich die Dossestädter beteiligten, schaffte das Team den zweiten Platz.

Rhythmisches Schlagen des Trommlers auf dem Klempowsee

Auf der Internetseite der SG Wassersportfreunde Wusterhausen wird an diese Anfänge erinnert. So heißt es dort: „Gegen Ende des Jahres 2006 kam Christian Siemer der Gedanke, man könne doch auch eine eigene Drachenbootmannschaft aufstellen. Da sich diese Sportart zunehmend wachsender Beliebtheit erfreute, stieß der Vorschlag auf breite Zustimmung und schnell war auch eine Mannschaft gefunden.“ Wenig später schlossen sich die Drachenbootfahrer dann der SG Wassersportfreunde an, die bis dahin ein reiner Segler-Verein war. „Seit dem 1. Mai 2007 kann man also auch auf dem Klempowsee das rhythmische Schlagen des Trommlers und das gleichmäßige Einsetzen der Stechpaddel hören“, steht weiterhin geschrieben. Und: „Wie bei den meisten Teams besteht eine Mannschaft aus einem Trommler, einem Steuermann und 20 tatkräftigen Paddlern.“ Doch mittlerweile wäre mehr Nachwuchs nicht schlecht, wie Vereinsvorstandsmitglied Sabrina Pfeiffer sagt, die für die Jugend zuständig ist: „Ideal wäre es, schon etwa 13 oder 14 Jahre alt zu sein, da ja auch Erwachsene im Boot sitzen und einiges an Kraft notwendig ist.“ Zudem müsse man schwimmen können und das im Notfall auch noch mit Sachen.

Training auf dem Klempowsee. Quelle: Matthias Anke

Für eine reine Nachwuchsmannschaft, mit der es sich bei Jugendwettkämpfen antreten ließe, reicht es derzeit nicht mehr. Dass aber auch das gemischte Team in der Erwachsenenklasse mithalten kann, wurde 2015 in Neuruppin beim Mai- und Hafenfest unter Beweis gestellt – mit Platz 6 im Stadtwerke­cup.

Zuletzt hatte sich die Mannschaft namens „Jungwild“ dann in „Klem-Power Racing-Team“ umbenannt. „Es gibt zwar noch eine zweite Mannschaft, doch das sind eher die, die es ruhiger mögen, auch die Älteren, die sich dann meist freitags zu Ausfahrten treffen“, sagt Sabrina Pfeiffer. Sie und die anderen Sportboot-Paddler „wollen bei möglichst vielen Wettbewerben vorne mitfahren“. Trainiert wird dafür mittwochs ab 18 Uhr.

Wer mitpaddeln möchte, sollte sich bei Trainer Andy Dahlenburg melden unter 033970/1 57 26 – oder am 10. Juni nach Wusterhausen kommen.

Von Matthias Anke

Neuruppins Stadtverordneten stimmen für eine neue Grundschule. Sie soll ab 2018 an der Fontaneschule entstehen und mit der dortigen Oberschule ein Schulzentrum bilden. Die Stadtverwaltung will so die überlaufene Karl-Liebknecht-Schule und ihren Schulhort entlasten. Elter dauert das aber viel zu lange. Sie fordern jetzt Hilfe – mehr als die Stadt versprochen hat.

02.06.2017

Beim Shell-Eco-Marathon für energiesparende Autos hat es das Team der Evangelischen Schule Neuruppin wieder aufs Treppchen geschafft: Trotz Pannen wurde es Dritter. Das Team des Oberstufenzentrums Neuruppin landete in seiner Wertungsklasse auf dem 15. Rang von 40 Teams aus ganz Europa.

02.06.2017

Diese Überraschung ist geglückt: Die Sparkasse Ostprignitz-Ruppin stockt ihre Hilfe für Senioren um 1000 Euro auf und hat zudem am Dienstag einen Kooperationsvertrag für drei Jahre mit dem Kreisseniorenbeirat unterschrieben. Die Bank hofft, von der Zusammenarbeit ebenfalls zu profitieren. Schließlich sind viele ihrer Kunden Senioren.

02.06.2017
Anzeige