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Drachenbootrennen beim Mai-und Hafenfest

Neuruppin Drachenbootrennen beim Mai-und Hafenfest

Fit sein, Spaß haben und „Schlag halten“: Am Samstag Nachmittag traten 62 Teams in Drachenbooten auf dem Ruppiner See zum großen Wettkampf an. Unterstützt wurden die Sportler von gutem Wetter, vielen Zuschauern und der „Neuen Deutschen Welle“ in Form von 80er-Jahre-Kultband Geier Sturzflug.

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Das letzte Rennen: Im Mix-Finale gingen wieder zehn Boote an den Start. Auf den letzten Metern setzte sich das Boot mit Startnummer 30 (Berlin Dragonboat Company) mit einer halben Länge vom Feld ab.
 

Quelle: Peter Geisler

Neuruppin.  „Ruppin – Helau! Ruppin – Helau! Ruppin – Helau!“ Nicht nur der Schlachtruf des Neuruppiner Carnevals Clubs (NCC), der mit seinem „Narrenschiff“am Samstag beim Drachenbootrennen an den Start ging, hallte über das Wasser.

Ganze 62 Teams versammelten sich beim Mai- und Hafenfest am Wochenende, stachen voller Power und Sportsgeist in See und wurden dabei mit verschiedensten Slogans angefeuert. Zum ersten Mal dabei: Zehn Schüler-Teams von Oberschulen, die ihre Premiere ambitioniert über die Bühne brachten. Das unerwartet gute Wetter tat ein Weiteres für die ausgelassene Stimmung am Samstag Nachmittag.

„Man muss auch verlieren können“

„Als Wassersportler muss man natürlich auch Wind und Regen aushalten“, sagte Moderator Florian Knispel, „aber selbst bei schlechtem Wetter lassen sich unsere Teams nicht abhalten, egal ob Profis oder Hobbysportler; die sind eisern.“

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Das dreitägige Mai- und Hafenfest in Neuruppin, das in diesem Jahr zum 27. Mal gefeiert wurde, ist längst zu einem der größten Events im Land Brandenburg geworden. Höhepunkt am Sonnabend sind traditionell die Drachenbootrennen auf dem Ruppiner See. Am Abend begeisterten Neue Deutsche Welle Stars die Festgäste auf dem Niemöllerplatz.

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Seit sechs Jahren moderiert er das Rennen. „Das ist ein Termin, den ich mir frei halte, hier ist immer richtig gute Stimmung – da muss schon was passieren, dass ich nicht komme.“

 In insgesamt 26 Rennen aktivierten die Teilnehmer in sechs Grundschul-, zehn Oberschüler-, drei Open-, sieben Frauen- und 36 Mix-Teams das letzte Quäntchen Muskelmasse, um in drei Durchgängen die jeweils besten Zeiten einzufahren. „Klar haben wir den Anspruch zu gewinnen, aber man muss auch verlieren können“, sagte Harald Berg von den „Designer Drachen“.

„Wie eine Familienfeier“

Jule Schiller, Trainerin der Berliner „Spreesisters“, freut sich jedes Jahr aufs Neue darüber, dass hier im Rennen auch reine Frauenmannschaften fahren. „Wegen der vielen Frauenteams kommen wir hierher“, sagte die 27-Jährige. Gemeinsam mit den Wannsea Dragons bildeten sie als „Berlin Dragonboat Company“ zusätzlich eine gemischte Gruppe, die am Ende als Sieger des Rennens sogar eine bessere Zeit einfuhr als das Männerboot. „Wir sind jedes Jahr mit 50, 60 Leuten hier in Neuruppin, das ist wie eine Familienfeier“, sagt Jule Schiller.

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60 Rennteams sind beim Drachenbootrennen zum Mai- und Hafenfest in Neuruppin an den Start gegangen. Am frühen Abend wurden die schnellsten Drachenbootfahrer unter dem Jubel der Zuschauer mit Pokalen und Urkunden geehrt.

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 Die „Bechliner Paddelklatscher“ setzten in erster Linie auf Erfolg durch auffällige Kopfbedeckungen, andere Teams wie die in Pink angetretenen „Glücksbärchen Nietwerder“machten mit knalligen Shirt-Farben zusätzlich auf sich aufmerksam.

Gesunder Ehrgeiz und Spaß an der Sache

Experimentierfreudig wagte sich das Drachenboot des Vereins Esta Ruppin aufs Wasser: Mit einer recht spontan zusammengesetzten Gruppe aus sechs verschiedenen Nationalitäten gaben auch sie ihr Bestes. „In der Vorbereitung gab es bei uns viele Wechsel, und für manchen war es eine große Herausforderung, sich in ein Boot zu setzen“, sagt Teamleiterin Christiane Schulz. „Aber die letzten werden die ersten sein!“

Gesunder Ehrgeiz, aber vor allem der Spaß an der Sache, prägte den Tag. Zuschauer und Teams konnten es sich während des spannenden Wettkampfs an zahlreichen Imbiss- und Getränkeständen gut gehen lassen, für die Kleinen ging es auf dem Bungee-Trampolin und der Hüpfburg auch sportlich zu.

Von den Wellen auf dem See zur Neuen Deutschen Welle

Um die Wartezeit für die Grundschüler zu verkürzen, fand ihre Siegerehrung schon am frühen Nachmittag statt. Bürgermeister Jens-Peter Golde half beim Medaillen verteilen. Beate Liebmann und Kerstin Birkholz vom Veranstalter, dem Kanuverein Neuruppin, waren mit dem Verlauf des Tages sehr zufrieden. „Wir freuen uns, dass das Wetter so gut mitspielt“, sagten sie.

„Ja ja ja, jetzt wird wieder in die Hände gespuckt“

„Ja ja ja, jetzt wird wieder in die Hände gespuckt“: Die Neue Deutsche Welle-Kultband Geier Sturzflug aus Bochum rockte mit anderen Musikern den Abend.

Quelle: Peter Geisler

 Bis spät in den Abend blieb es mild und trocken, so dass die Neue Deutsche Welle-Party mit Markus, Geier Sturzflug und Paso Doble viele feierfreudige Zuschauer mitriss. „Die pure Lust am Leben“ war hier auch deutlich vor der Bühne zu spüren.

Von Christina Koormann

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