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Ostprignitz-Ruppin Dream Team macht seinem Namen alle Ehre
Lokales Ostprignitz-Ruppin Dream Team macht seinem Namen alle Ehre
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00:17 07.11.2016
Das Walslebener Dream Team. Quelle: privat
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Walsleben

Der Name ist Programm: Dream Team. Das ist nicht nur auf dem Volleyballfeld eine Einheit, sondern auch, wenn es darum geht, etwas für Walsleben zu tun.

Ehemalige Schulfreunde treffen sich regelmäßig zum Volleyballspielen

„Es ist ein großer Freundeskreis, der auch heute noch so besteht“, sagt Daniel Woidt, Vorsitzender des Vereins. Gemeinsam war und ist ihnen die Leidenschaft für Volleyball. Anfang der 1990er Jahre fragten die Schulfreunde ihren ehemaligen Sportlehrer Jörg Brunk, ob sie die Turnhalle auch außerhalb der Schulzeiten nutzen könnten. Sie durften – und trainieren seitdem jeden Donnerstag in der Turnhalle der Walslebener Schule. Etwa 25 Volleyballer hat die Gruppe. „Der Verein ist jedes Jahr gewachsen“, sagt Daniel Woidt. 65 Mitglieder, darunter viele, die sich nicht sportlich betätigen, gehören zum Dream Team. Vor vier Jahren hat der Verein, der seit 2010 eingetragen ist, eine Tischtennisgruppe ins Leben gerufen. Tischtennisplatten waren vorhanden, der Wille auch. 20 Kinder und Jugendliche im Alter und zehn bis 16 Jahren kommen mittwochs zum Training. Betreut werden sie von zwei Erwachsenen. Die erklären ihnen, wie man eine Angabe macht und zählt. „Bei uns sind keine Profis am Werk. Das ist alles nur für den Hausgebrauch“, sagt Woidt. Nach der Stunde machen die Kinder Platz für die Erwachsenen, die dann zur Kelle greifen.

Engagiert fürs Dorf

Diese sportlichen Aktivitäten sind beileibe nicht alle, die der Verein im Laufe eines Jahres stemmt. Seit zwei Jahren organisiert er das Knutfest. Jeder, der seinen Weihnachtsbaum los werden will, kann ihn vor die Tür stellen. Die Tannen werden dann mit dem Traktor abgeholt. „Das ist eine tolle Sache. Es beteiligen sich viele beim Einsammeln“, sagt Daniel Woidt. Über 150 Bäume kamen in diesem Jahr zusammen, die dann unter großer Beteiligung auf dem Festplatz verbrannt wurden. Bis zu 200 Besucher wohnten diesem Spektakel bei. Im Februar waren sie mit mehr als 100 Leuten im Hofbräuhaus in Berlin. Zwei Busse wurden gechartert und ab ging es. „Haxe essen, ein paar Maas trinken. Es war eine tolle Sache, dass mal alle zusammen waren“, so der Vereinschef.

Auch der Maibaum wird vom Verein aufgestellt. In diesem Jahr war eine Blaskapelle aus Dreetz zu Gast. Immer dabei ist ein Schütze aus Kyritz, der das Ereignis mit drei Kanonenschüssen begleitet. In den vergangenen fünf Jahren haben sie „immer ein schönes Feuerwerk“ wie Woidt sagt. Das können sie sich dank der Unterstützung vieler örtlicher Betriebe leisten. Steht der Maibaum wird getanzt bis in den frühen Morgen.

Verein organisiert Rockfestival

Außerdem veranstaltet das Dream Team Sportfeste oder die Mitglieder beteiligen sich an verschiedenen Volleyballturnieren in der Region. Erstmalig haben sie in diesem Jahr in Kränzlin ein Turnier mit zwölf Mannschaften durchgeführt. Seit Jahren zeichnen sie für das Volleyballturnier im Neuruppiner Sportcenter verantwortlich. Dazu laden sie zwischen zwölf und 16 Mannschaften aus der Umgebung ein. Der Erlös kommt dem Förderverein der Walslebener Schule zugute.

Auch beim heimischen Erntefest macht der Verein mit. Ist das vorbei, läuft der Verein zu Höchstformen auf. Denn gehen die Vorbereitungen für das Festival „Rock am Brink“ in die heiße Phase. Das fand 2010  das erste Mal statt. Mittlerweile hat es sich etabliert und ist über die Grenzen der Region hinaus bekannt. Am 12. November ist es wieder soweit: In der Netzebander Temnitzkirche geht es mit rockigen und Metal-Tönen so richtig ab.

Einmal im Jahr macht der rührige Verein mal nur etwas für sich selbst, die Weihnachtsfeier ist ausschließlich für die Mitglieder und deren Partner. „Da feiern wir uns“, sagt Daniel Woidt. Es ist eine Menge Arbeit, die das Team jedes Jahr leistet. Das ist nur zu schaffen, weil sie sich auf viele Schultern verteilt. „Es müssen alle mitanpacken, sonst würde sich die Sache nicht drehen“, sagt Daniel Woidt. Alle ziehen mit – ein Dream Team eben.

Von Dagmar Simons

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