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Dreetz bereitet sich auf 2017 vor

Straßenbau im kommenden Jahr Dreetz bereitet sich auf 2017 vor

Die Pläne für den Straßenbau in Dreetz werden immer konkreter. 2017 soll die Ortsdurchfahrt der L 141 erneuert werden. Bei den Gemeindevertretern geht es nächste Woche schon um die Gestaltung der neuen Straßenbeleuchtung.

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Dreetz, Wilhelm-Pieck-Straße: An dieser Stelle wird es nach dem Straßenbau noch enger werden.

Quelle: Alexander Beckmann

Dreetz. Seit Monaten steht ein Thema immer wieder auf der Tagesordnung der Gemeindevertretung Dreetz: die Erneuerung der Ortsdurchfahrt im kommenden Jahr. Mal ging es um den finanziellen Anteil der Gemeinde, inzwischen stehen eher die technischen Details auf dem Plan. Bei der Sitzung am kommenden Donnerstag, dem 23. Juni, (19 Uhr, Sportlerheim) wird die Planung der neuen Straßenbeleuchtung auf der Tagesordnung stehen. Es wird also konkret.

„Wir hatten ja auch schon eine Einwohnerversammlung mit dem Landesbetrieb“, berichtet Bürgermeister Bernd Schindler. Dabei informierte der Landesbetrieb Straßenwesen über die Grundzüge des Vorhabens. Schließlich handelt es sich um die Landesstraße 141, die in Dreetz vom nördlichen Ortseingang über die Wilhelm-Pieck-Straße und die Friedensstraße in Richtung B 5 führt.

Vorgesehen ist laut Bürgermeister das komplette Paket: Fahrbahn, Entwässerung, Gehwege, Beleuchtung. Die Bauarbeiten sollen auf zwei Abschnitte aufgeteilt werden: einmal die Wilhelm-Pieck-Straße, zum anderen die Friedensstraße. Außerdem ist es geplant, den Bau möglichst auch 2017 fertigzustellen. Dafür gibt es ganz konkrete Gründe und die liegen auf der B 5: Voraussichtlich 2018 will der Landesbetrieb die Erneuerung der Ortsdurchfahrt Segeletz angehen. Wenn es dabei zu Verkehrseinschränkungen kommt, läge Dreetz auf der Umleitungsstrecke.

Weder an der Gemeinde noch an den Anliegern wird der Straßenbau spurlos vorübergehen – vor allem nicht finanziell. Für Geh­wege und Straßenbeleuchtung – wahrscheinlich mit LED-Lampen – muss Dreetz selbst aufkommen. Die Kosten dafür wiederum teilt sich die Gemeinde gemäß Straßenbaubeitragssatzung mit den Anliegern – in dem Fall halbe-halbe.

„Es gibt immer Für und Wider von den Bürgern“, fasst Bernd Schindler die Reaktionen der Dreetzer zusammen. „Ich denke, das ist ganz normal.“ Für Diskussionen habe aber noch ein anderer, eher technischer Aspekt gesorgt: die Breite der Wilhelm-Pieck-Straße. Da die neuen Gehwege nach Norm errichtet werden sollen, um die Sicherheit von Fußgängern zu gewährleisten, verengt sich die Fahrbahn in dem einen Bereich auf nur vier Meter. Da wird es selbst für Pkw knapp, wenn sie sich dort begegnen. Allerdings ist der jetzige Zustand, bei dem Fahrzeuge über den abgesenkten Bordstein zum Teil bis auf den Gehweg ausweichen, auch kaum tragbar.

Von Alexander Beckmann

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