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Dreetz bleibt im Plus

Gemeindehaushalt Dreetz bleibt im Plus

Die Gemeinde Dreetz steht kurz vor der Verabschiedung ihres Haushaltes 2016. Laut Entwurf gelang erneut der Ausgleich. Große Sprünge sind zwar nicht drin, doch musste bei den sogenannten freiwilligen Aufgaben nicht gekürzt werden. Die Vereine werden weiterhin unterstützt.

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Dreetz hält am Gemeindezentrum fest.

Quelle: Gemeinde Dreetz

Dreetz. Nachdem die Dreetzer Gemeindevertreter sich in der vergangenen Woche mit dem von der Amtsverwaltung in Neustadt vorgelegten Entwurf des Gemeindehaushaltes 2016 befasst haben, stehen die Chancen recht gut, dass das Papier wie vorgesehen Ende März verabschiedet werden kann. Der Dreetzer Vize-Bürgermeister Martin Petras sieht derzeit jedenfalls kaum Probleme. „Weil, so wie es aussieht, unser Haushalt wieder ausgeglichen ist.“ Für eine kleine Gemeinde wie Dreetz mit ihren sehr überschaubaren Einnahmen sei das durchaus bemerkenswert, findet Petras. „Was uns auch freut, ist, dass die Kreisumlage gesunken ist.“ Das ist das Geld, das die Kommune an den Landkreis für dessen Aufgaben abgeben muss.“ „Das fällt doch ins Gewicht“, schätzt der Vize-Bürgermeister ein.

Große Sprünge seien trotzdem nicht drin. Allein für die Instandhaltung von Banketten und Wegen, für die Risssanierung auf Fahrbahnen und für die Reparatur der Brücke in Michaelisbruch müsse die Gemeinde in diesem Jahr beispielsweise 37 000 Euro aufwenden. Immerhin bestehe noch keine Notwendigkeit, die sogenannten freiwilligen Aufgaben zu beschneiden, freut sich Petra. So werde Dreetz seine Vereine erneut mit einem fünfstelligen Betrag fördern. „Wir werden dieses Jahr auch einen langfristigen Kredit ablösen. Dann sind noch Kredite für ungefähr 200 000 Euro offen.“ Mit einer Pro-Kopf-Verschuldung von rund 170 Euro brauche sich Dreetz aber schon jetzt nicht zu verstecken. Günstig wirke sich sicherlich auch der Umstand aus, dass die Gemeinde erst kürzlich ein weiteres Baugrundstück am Stadtfeld verkaufen konnte. „Da sind jetzt nur noch drei frei oder so“, schätzt Martin Petras.

Zugleich zeichnen sich aber bereits künftige Belastungen für den Haushalt ab: Voraussichtlich 2017 soll die Ortsdurchfahrt der Landesstraße 141 erneuert werden. Da die Kommune einige Grundstücke an der Straße ihr Eigen nennt, rechnet sie wie alle Anlieger mit finanziellen Aufwendungen. „Für nächstes Jahr brauchen wir also eine relativ große Summe“, sagt der Vize-Bürgermeister. Außerdem gibt es natürlich noch andere „Baustellen“. „Wir wollen, wenn es finanziell machbar ist, weiter das Gemeindezentrum modernisieren. Das ist ein Wunsch.“

Von Alexander Beckmann

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