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Dreetzer Feuerwehr ackert und feiert

Allen Grund zum Maibaumfest Dreetzer Feuerwehr ackert und feiert

Seit Anfang der 90er Jahre veranstaltet die Dreetzer Feuerwehr das Maibaumfest im Dorf – normalerweise zeitgleich mit dem Tag der offenen Tür. Der musste diesmal allerdings ausfallen: Das Gerätehaus befindet sich mitten im Bau und die Feuerwehrleute packen kräftig mit an.

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Gerade für die Kinder gab es beim Fest einiges an Spaß.

Quelle: Beckmann

Dreetz. In Dreetz fanden sich am Sonnabend weit über 100 Einwohner mitten im Dorf unterm Maibaum zusammen. Wie seit Jahrzehnten hatte die Feuerwehr wieder eingeladen. „Normalerweise beginnt das immer mit unserem Tag der offenen Tür“, sagte Ortswehrführer Thomas Dalchow, „aber wir haben momentan gar keine Tür.“

Das Dreetzer Feuerwehrhaus von 1910 befindet sich mitten im Umbau. In der Front klafft eine große Lücke. Dort soll der Anbau für das neue Einsatzfahrzeug entstehen.

Seit Januar legen die Feuerwehrleute kräftig mit Hand an. Sie demontierten praktisch den gesamten Dachboden und zogen mit Hilfe von Fachleuten neue Balken ein. Auch der alte Schlauchturm verschwand.„Alles mit der Hand und einer kleinen Seilwinde“, berichtet Thomas Dalchow. Das Dachgeschoss soll künftig Schulungsraum und Sanitäranlagen aufnehmen. „Wir arbeiten jeden Sonnabend acht Stunden lang mit fünf Kameraden. Da sind jetzt schon 500 Stunden zusammengekommen.“ Den Innenausbau wollen die Feuerwehrleute ebenfalls selbst übernehmen – ab sofort auch wochentags nach Feierabend. „Ich denke mal, bis September wird’s noch dauern“, sagt der Ortswehrführer.

Die Zeit drängt: Das neue Löschfahrzeug ist bestellt. Zugleich ist das Geld extrem knapp. Nach wie vor ist nicht ganz klar, wie der gesamte Umbau finanziert werden soll. Vor drei Wochen startete die Feuerwehr daher einen Spendenaufruf im Ort. „Die Resonanz ist toll“, berichtet Dalchow. „Wir haben schon 120 Spenden.“ Auch die unkomplizierte Zusammenarbeit mit dem Bauamt in Neustadt lobt er. Der Bau sei im Zeitplan. „Das kann jetzt nur noch ein gutes Ende nehmen.“

Von Alexander Beckmann

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