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Dreetzer Feuerwehr hat Großes vor

Weihnachtsbaumbrennen zum Jahresauftakt Dreetzer Feuerwehr hat Großes vor

Für die Dreetzer Feuerwehr war das Weihnachtsbaumverbrennen am Sonnabend die erste Veranstaltung eines voraussichtlich ereignisreichen Jahres. „Am Montag fahren wir zur Landesfeuerwehrschule zu den Bietergesprächen für unser neues Einsatzfahrzeug“, berichtet Ortswehrführer Thomas Dalchow.

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Leute, greift zu! Jeder Schluck, jeder Bissen hilft der Dreetzer Feuerwehr bei ihren Vorhaben für dieses Jahr.

Quelle: Alexander Beckmann

Dreetz. Die Dreetzer wissen offenbar Bescheid. Von ihnen findet sich am Sonnabendnachmittag kaum jemand schon um drei auf der Wiese nahe dem Gemeindezentrum ein, obwohl die Dreetzer Internetseite diesen Termin für das Weihnachtsbaumverbrennen nennt. Lediglich die Feuerwehrleute der Gemeinde sind schon heftig am Wirbeln. Aus dem ganzen Ort schaffen sie Fuhre um Fuhre abgelegten Festtagsschmuck heran, heizen Grill und Glühwein vor. Und als das Feuer erst einmal brennt, füllt sich nach und nach auch der Platz.

Für die Dreetzer Feuerwehr ist die Veranstaltung die erste eines voraussichtlich ereignisreichen Jahres. „Am Montag fahren wir zur Landesfeuerwehrschule zu den Bietergesprächen für unser neues Einsatzfahrzeug“, berichtet Ortswehrführer Thomas Dalchow. „Mal sehen, was da rauskommt.“

Kauf eines neuen Fahrzeugs ist bereits beschlossen

Das Amt Neustadt hat die Anschaffung eines neuen TSF-W beschlossen – für Laien: eines Tragkraftspritzenfahrzeugs mit Wassertank. Die Dreetzer haben da ganz genaue Vorstellungen. „Wir hätten gern eine leistungsstärkere Pumpe“, sagt Thomas Dalchow. „Aber wir müssen in unserem Budget bleiben. Da ist nicht viel Spielraum.“ Also will die Wehr mit den potenziellen Lieferanten verhandeln. „Von da an rechnen wir mit acht, neun Monaten Lieferzeit“, so Dalchow. „Bis dahin muss das Feuerwehrhaus also fertig sein.“

Das Gerätehaus ist die eigentliche Baustelle des Jahres für die Dreetzer Feuerwehr. Nachdem vor wenigen Wochen die Baugenehmigung erteilt wurde, begannen die Feuerwehrleute umgehend mit dem Abriss und dem Entkernen. Die Eigenleistungen sind unverzichtbar. „Wir kriegen keine Fördermittel“, sagt der Ortswehrführer. „Der Umbau passt einfach nicht in die bestehenden Förderprogramme.“ Also haben sich die Dreetzer vorgenommen, die Finanzierungslücke von rund 90 000 Euro selbst zu stopfen. Für die Wehr mit ihren 26 aktiven Mitgliedern, mit der Jugendwehr und der Alters- und Ehrenabteilung ist das ein ambitioniertes Vorhaben. Doch so wie bisher ging es in dem alten Gebäude einfach nicht weiter.

Ein wichtiger Punkt werden beispielsweise separate Sanitäranlagen für Frauen und Männer sein. Dalchow hofft auf günstige Ausschreibungsergebnisse und auch auf den einen oder anderen Sponsor. „Für solche Dinge muss das Geld einfach reichen.“ Mit dem einsetzenden Frühjahr soll der Bau richtig beginnen. Trotzdem wollen die Feuerwehrleute weiter ihren Anteil zum Dorfleben leisten – wie mit dem Weihnachtsbaumfeuer. Und wenn sie bei solchen Gelegenheiten Bratwurst und Getränke zum Kauf anbieten, gilt: Jeder Bissen, jeder Schluck hilft.

Von Alexander Beckmann

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