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Dreetzer feiern ihre Heimatstube

Viel los am Museumstag am Sonnabend Dreetzer feiern ihre Heimatstube

Die Dreetzer sind stolz auf ihre Heimatstube, und so haben sie den Museumstag, der eigentlich am Sonntag stattfand, schon einen Tag vorher gefeiert. In der Heimatstube wurde gesungen, gebastelt, gegessen und viel geschwatzt. Das Besondere an der Dreetzer Heimatstube ist vor allem, dass es sie immer noch gibt.

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Für Musik sorgen die Dreetzer beim Heimatstuben-Fest selbst.

Quelle: Alexander Beckmann

Dreetz. Wenn am Sonnabend jemand die Fahne des Internationalen Museumstages hoch hielt, dann waren es die Dreetzer. Obwohl der Tag offiziell ja erst am Sonntag gefeiert wurde, taten sie ihm und ihrer Heimatstube mit einem großen Fest alle Ehre. Selbst Fröstelwetter mit Regen hielt sie nicht ab.

Dreetzer zeigen ihre Motorräder

Rund um den alten Bauernhof in der Wilhelm-Pieck-Straße war ordentlich was los. Dreetzer zeigten ihre schönsten Motorräder und es war erstaunlich, was da an historischen Schätzchen in den Garagen steht. Die fast 40 Maschinen begaben sich sogar auf eine kleine Ausfahrt. Beeindruckte Zuschauer, nasse Biker und Flecken auf all dem Chrom waren das Ergebnis.

Viele Schwätzchen und alte Fotos

Im Hof der Heimatstube nutzten die Dreetzer und ihre Gäste die Gelegenheit für das eine oder andere ausführliche Schwätzchen. Alte Geschichten wurden da erzählt und an Erinnerungsstützen herrschte kein Mangel: Sigfried Hennig präsentierte beispielsweise Aufnahmen vom Leben in der LPG, die er Anfang der 60er Jahre als Hobbyfilmer gemacht hatte. Die vielen kleinen und großen Ausstellungsstücke der Heimatstube taten das ihrige.

Der Chor der Volkssolidarität sang, die Dreetzer Line-Dancer bastelten mit den Kindern, die Angler boten Vorführungen. Es gab Kuchen, Kaffee, Eis und Bratwurst. Wer trotz Regen trocken bleiben wollte, stellte sich eben unter.

Dreetzer kümmern sich um die Dorfgeschichte

Das Besondere an der Dreetzer Heimatstube ist vor allem, dass es sie immer noch gibt. Zur 650-Jahr-Feier des Dorfes 1987 war die Ausstellung eingerichtet worden. Dass sie einfach bestehen blieb, war ursprünglich gar nicht geplant. Jahrzehntelang kümmerten sich vor allem Ernst Wienecke, Heinrich Dilk und Elise Wolff um die Sammlung. Inzwischen ist die nächste Generation nachgerückt. Rita Wolff, Sieglinde Hennig, Judith Fiedler, Jörg-Peter Kröhnke und Joachim Ribbe werden bei ihrem Engagement vom Förderverein Dreetz unterstützt. Die Sammlung - von der Dorf- über die Schul- und Landwirtschaftsgeschichte bis zum historischen Hausrat - ist gewachsen und das Gelände wird gern für Feste genutzt.

Joachim Ribbe zeigte sich am Sonnabend jedenfalls zufrieden mit dem Fest selbst und auch mit den Vorbereitungen: "Die, die sich angekündigt hatten, sind auch gekommen." Auch, dass es trotz viel Geschichte immer etwas Neues gibt, wie diesmal die Motorräder, habe sich bewährt. "Wir hatten das voriges Jahr mit Traktoren gemacht. Das war auch schon ein Highlight."

Besichtigung: Die Dreetzer Heimatstube ist nach Anmeldung zugänglich. Details im Internet unter www.gemeinde-dreetz.de.

Von Alexander Beckmann

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