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Ostprignitz-Ruppin Dreetzer rollen das Feld von hinten auf
Lokales Ostprignitz-Ruppin Dreetzer rollen das Feld von hinten auf
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02:17 04.09.2015
Christian Fritsch am Lenker in Niedertrebra, Tim Gerloff als Beifahrer. Quelle: privat
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Dreetz

Von hinten mussten sie das Feld aufrollen und schafften es dann doch noch auf Platz 3. „Da wäre der Sieg wohl noch drin gewesen, wie übrigens schon beim ersten Mal 2014“, berichtet der Dreetzer Heiko Gerloff. Dessen Sohn Tim fuhr am Wochenende im thüringischen Niedertrebra mit Christian Fritsch auf einem eigens dafür gebauten Simson-Motocross-Gespann. Die bronzenen Lorbeeren holten beide dabei nicht allein für sich, sondern für die Dreetzer Motocross-Szene überhaupt. Denn um die 84 000 Zuschauer sollten laut Medienberichten bei dieser diesjährigen Weltmeisterschaft für Simsons mit Anhänger insgesamt in Niedertrebra dabei gewesen sein.

84 000 Zuschauer sollen bei der WM in Thüringen gewesen sein. Quelle: privat

Bei den Läufen der Simson-Beiwagen, die im Gegensatz zu den Anhänger-Läufen und ihren Solofahrern mit einem Duo besetzt sind, feuerte eine ganze Gruppe mitgereister Dreetzer ihr Team an. Alle sind sich anschließend sicher: Platz 1 ist nächstes Jahr machbar. Laut Gerloff waren sie schließlich schon 2012 und 2013 dabei, um erst zuzuschauen und dann beim ersten Start im Jahr 2014 gleich Platz 2 zu holen. Als Nächstes machen die Dreetzer Simmi-Freunde ihre Heimat Mitte dieses Monats wieder im Bundesgebiet bekannt. In der Speedway-Klasse starten sie dann im bayerischen Vogt.

Bayern und DDR-Maschinen? „Nach der Wende hatten viele aus dem Westen die Technik aufgekauft und machen sich jetzt ihren Spaß mit“, erzählt Heiko Gerloff, der einst selbst fuhr und es nun bedauert, dass es in der Region kein solches Event mehr gibt. Denn die 10. Simson-Spartakiade auf dem Motorsportgelände des MC Dreetz vor einem Monat war zugleich die letzte (die MAZ berichtete). Sie wurde stets vom Freundeskreis „Simmi Racer“ des MC Dreetz auf die Beine gestellt. Allerdings fehle für eine Fortsetzung die Kraft.

Von Matthias Anke

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