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Drei Schwerverletzte nach Zusammenstoß

Wieder Unfall bei Scharfenberg auf der L 14 Drei Schwerverletzte nach Zusammenstoß

Samstagmorgen wird die Wittstocker Feuerwehr zu einem Unfall auf der Landesstraße 14 bei Scharfenberg alarmiert. Zwei Autos sind dort frontal zusammengestoßen. Drei Schwerverletzte aus Dänemark lehnen die ärztliche Hilfe ab.

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Der Hyundai aus Dänemark (M.) mit drei Insassen war in den Gegenverkehr geraten.

Quelle: Gerd-Peter Diederich

Scharfenberg. Es kann der Schock sein, es kann aber auch andere Gründe geben, warum sich Schwerverletzte nach einem Verkehrsunfall weigern sollten, notärztliche Hilfe anzunehmen. Das jedenfalls war am Samstagmorgen nach einem Unfall auf der Landesstraße 14 bei Scharfenberg der Fall. Erst durch die Polizei vor Ort willigten die Verletzten aus dem einen unfallbeteiligten Wagen dann doch in die medizinische Hilfeleistung ein.

Um 8.43 Uhr wurde am Sonnabend die Feuerwehr in Wittstock wegen des Verkehrsunfalles alarmiert. Glück in dem Fall, dass eine volle Rettungsmannschaft sofort verfügbar war, die sich bereits für eine große Gemeinschaftsübung an diesem Morgen in Wittstock klarmachte.

Die Straße kurz vor Wittstock ist gesperrt, um die Verletzten zu versorgen

Die Straße kurz vor Wittstock ist gesperrt, um die Verletzten zu versorgen.

Quelle: Gerd-Peter Diederich

Zwölf Feuerwehrleute aus Wittstock sind mit ihren Einsatzfahrzeugen zur Unfallstelle gefahren. Alle erinnerten sich sofort, dass bei Scharfenberg in fast Halbjahresabständen bereits zwei folgenschwere Unglücke passiert waren, zu denen sie damals ebenfalls angefordert wurden. Bei dem aktuellen Unfall am Sonnabend war ein in Dänemark zugelassener Wagen aus noch unbekannten Gründen auf die Gegenfahrbahn geraten. Er kam aus Scharfenberg und war in Richtung Wittstock unterwegs. Auf der anderen Fahrspur ist der Hyundai mit drei Dänen an Bord frontal gegen einen entgegenkommenden Mercedes gestoßen. Darin saß ein Ehepaar aus der Region. Die drei schwer verletzten Insassen des dänischen Wagens hatten bei Eintreffen der Rettungssanitäter bereits ihr Auto verlassen können. Aber sie weigerten sich anfangs vehement, sich untersuchen zu lassen. Erst mit der eintreffenden Polizei an der Unfallstelle lenkten sie ein. Die Verletzten wurden von den Rettungskräften notversorgt und ins Wittstocker Krankenhaus gebracht. Das Ehepaar im Mercedes blieb unverletzt. Mann und Frau standen jedoch unter Schock.

Zwölf Feuerwehrkameraden sicherten bei ihrem Eintreffen sofort die Unfallstelle und sperrten diese für den Fahrzeugverkehr ab. Dann wurden die Fahrzeugbatterien abgeklemmt und auslaufende Betriebsstoffe mit Bindemittel aufgefangen.

Von Gerd-Peter Diederich

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