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Drei Tage lang Sommerfest am Klempowsee

Tolles Wetter und viele Besucher in Wusterhausen Drei Tage lang Sommerfest am Klempowsee

Viel Spaß und bestes Wetter: Das dreitägige Sommerfest am Klempowsee in Wusterhausen war auch in diesem Jahr wieder ein Riesenerfolg. Besonders am Sonntag war beim großen Familien- und Vereinetag viel los. Beim Drachenbootrennen traten acht Mannschaften an, unzählige Schaulustige hattten ihre Freude. Und es gab noch mehr Unterhaltung.

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Quelle: Matthias Anke, André Reichel

Wusterhausen. Besser hätte das Wetter zum Auftakt des diesjährigen Wusterhausener Sommerfestes am späten Freitagnachmittag nicht sein können: Wolkenloser Himmel, Sonne satt und noch am Abend angenehm milde Temperaturen. Nur eines trübte die Freude: Der Brezelumzug zum Festplatz im Volksgarten startete nach fünf Jahren erstmals nicht an der Stadtkirche, sondern am Dossedreieck. Es sollte keine Straße überquert werden, denn die Polizei stand zur Absicherung des Umzuges nicht bereit. Der Streifenwagen wurde zum Neonazi-Aufmarsch nach Neuruppin abbestellt, hieß es. Unverständnis gab es dafür unter Feuerwehrleuten, da sie die Kinder nicht eigenständig begleiten durften. Soll aber irgendwo zu irgendeiner Uhrzeit eine Ölspur beseitigt werden, müssen sie zur Stelle sein und den Verkehr selber regeln, monierten sie.

Neuer Veranstalter, neues Glück - das Sommerfest 2015 in Wusterhausen.

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Natürlich waren sie beim Sommerfest dann doch mit von der Partie, als Sonntagnachmittag der große Familien- und Vereinetag am Klempowseeufer anstand. Vom Kleintierzuchtverein D 315, bei dem Tiergewichte geschätzt werden konnten, dem Fitnesscenter, bei dem Andreas Döpp so einiges über gesunde Ernährung erklärte, der Kirchengemeinde, die unter anderem Schokolade aus fairem Handel anbot, bis hin zum Schützen- und Kulturverein waren sämtliche Organisationen dabei. Unterdessen war auf dem Wasser Bootfahren für jedermann möglich. Auch zwei in Wusterhausen untergebrachte Flüchtlingsfamilien aus Syrien und Irak machten mit und schipperten mit ihren Tretbooten über den friedlich daliegenden See. Nur leichter Wind flaute auf – ganz im Gegensatz zum Samstagvormittag: Acht Mannschaften waren zum 8. Drachenboot-Cup gekommen, unzählige Schaulustige drängten sich am Ufer. Doch plötzlich kühlte ein kräftiger Schauer Teams und Zuschauer gleichermaßen ab. Wer konnte, stellte sich unter.

Gute Unterhaltung gab es am Sonnabend nicht nur beim Drachenbootrennen. Die Kinder konnten sich auf dem Rummel amüsieren. Die Frauen des Feuerwehrvereins sorgten im Festzelt mit Kuchen fürs leibliche Wohl. Fast 40 Bleche waren am Ende leergefuttert – die der Frauen vom Kulturverein am Sonntag noch nicht mit eingerechnet.

Die Feierstimmung hielt bis spät in die Nacht zum Sonntag. Der unter Schlagerfans bekannte Sänger und Entertainer Vollker Racho sorgte schließlich für ein rappelvolles Festzelt. Zudem hatten die Segler einen spätabendlichen Bootskorso organisiert.

Der Wusterhausener Bürgermeister Roman Blank sagte noch am Freitag: „Der neue Veranstalter Karsten Probst macht seine Sache wunderbar. Abends verlangt er allerdings Eintritt. Hoffentlich lässt sich davon keiner abschrecken.“ Anders als in den Vorjahren war die Festwiese am See eingezäunt. Nur, wer beim Brezelumzug dabei war, durfte kostenlos rein. Doch schon an diesem Freitag stand angesichts eines gefüllten Partyzelts mit gut gelaunten Gästen von Nah und Fern fest, dass sich Blanks Befürchtungen nicht bewahrheiteten.

Von André Reichel und Matthias Anke

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