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Drei Weiden am Teich abgesägt

Freyenstein Drei Weiden am Teich abgesägt

Mehrere große Weiden im Uferbereich des Teiches in Freyenstein wurden im Auftrag der Stadt abgesägt. Ortsvorsteher Manfred Engel ärgert sich, dass der Beirat darüber weder informiert, noch in die Absprachen über die Art und Weise des Eingriffs einbezogen worden sei.

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So sah es am Dienstag am Teich in Freyenstein aus.

Quelle: Björn Wagener

Freyenstein. Am Teich in Freyenstein wurden jetzt drei große Weiden abgesägt. Das zum Teil im Wasser eingefrorene Astwerk und Stämme lagen am Dienstagvormittag noch vor Ort. Heute soll die Beräumung abgeschlossen werden. Mit den Arbeiten sei die Firma Nikolowius aus Wittstock beauftragt, teilt Stadt-Sprecher Jean Dibbert mit. Als Gründe für diese Maßnahme gibt er die Gefahrenabwehr und die kommunale Verkehrssicherungspflicht an. Das heißt, die Stadt muss dafür sorgen, dass herabfallende Äste niemanden verletzen oder Schäden anrichten können. Durchgezogen worden sei das Ganze gerade jetzt, weil Baumrodungen genehmigungsseitig nur bis Ende des Monats möglich sind. Danach beginnt die Vogel-Brutzeit.

Ortsvorsteher: Zu rigoros vorgegangen

Ortsvorsteher Manfred Engel ist sauer. „Es musste dort natürlich etwas passieren, aber doch nicht so“, sagt er. Mit den Weiden sei viel zu radikal umgegangen worden. Seiner Meinung nach hätten die Bäume zwar gekürzt, aber nicht komplett gefällt werden müssen. Und: „Der Ortsbeirat wurde über diese Arbeiten gar nicht informiert.“ Andernfalls hätte Manfred Engel entsprechend Einfluss auf die Art und Weise des Eingriffs nehmen können. „Die Leute machen mir hier die Hölle heiß, aber ich kann ihnen dazu ja auch nichts sagen.“

Ob und wie der Bereich künftig gestaltet werden könnte, darüber wolle sich der Ortsbeirat auf seiner nächsten Sitzung am Montag, 20. Februar, verständigen. „Vielleicht kann man ja wieder Weiden pflanzen.“

Die mächtigen Bäume hatten bereits im Sommer 2015 für Ärger bei Anwohnern gesorgt, weil riesige herabfallende Äste einen Zaun beschädigten oder ins Wasser fielen und dort vermoderten.

Von Björn Wagener

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