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Drei Weihnachtsbabys in den Kliniken

Neuruppin Drei Weihnachtsbabys in den Kliniken

Am Heiligabend haben gleich drei Babys in den Ruppiner Kliniken das Licht der Welt erblickt, ein Junge und zwei Mädchen. Darunter ist Greta, die Tochter von Ivonne Mohring und Andreas Zerbel aus Dollgow (Oberhavel). Die jungen Eltern haben sich bewusst für Neuruppin als Geburtsort entschieden.

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Greta, die Tochter von Ivonne Mohring und Andreas Zerbel aus Dollgow, kam am 24. Dezember um 12.50 Uhr zur Welt.

Quelle: Andreas Vogel

Neuruppin. Greta lässt sich nicht stören. Sie hat ein bunt gestricktes Mützchen auf dem Kopf, kuschelt sich an die Schulter von Papa Andreas Zerbel und schläft. „Sie sucht unsere Nähe“, sagt Ivonne Mohring (32). Die Lehrerin an der Lindower Grundschule ist glücklich. Ihre Tochter erblickte am Heiligabend um 12.50 Uhr in den Ruppiner Kliniken das Licht der Welt, 54 Zentimeter groß und 3410 Gramm schwer.

Ivonne Mohring und Andreas Zerbl haben sich das Neuruppiner Krankenhaus bewusst ausgewählt. „Wir hätten uns auch für Oranienburg oder Neustrelitz entscheiden können, aber diese Häuser verfügen über keine Kinderstation“, sagt die junge Mutter. Zudem hat sich die kleine Familie, die in Dollgow in der Gemeinde Stechlin (Oberhavel) wohnt, zuvor die Bedingungen im neuen Mutter-Kind-Zentrum in den Ruppiner Kliniken angeschaut und war davon angetan. „Es ist sehr ruhig und schön gelegen“, sagt Andreas Zerbel (32). Auch er ist Lehrer, unterrichtet aber nicht in Lindow, sondern an der Exin-Förderschule in Zehdenick.

Fast fünf Millionen Euro investiert

Die Geburtsklinik im Neuruppiner Krankenhaus wird seit geraumer Zeit verstärkt nachgefragt. Das spiegelt sich nicht zuletzt auch in den Geburtenzahlen wider. So wurde 2016 der Nachwenderekord aus dem Jahr 2012, als innerhalb eines Jahres 768 Babys das Licht der Welt erblickten, mit 830 Neugeborenen deutlich übertroffen. Ob der Rekord bis zum Jahresende erreicht oder sogar überboten werden kann, ist noch offen. Zwar hatten die Ruppiner Kliniken in den vergangenen zwei Jahren fast fünf Millionen Euro in den Um- und Ausbau des sogenannten S-Hauses zu einem neuen Mutter-Kind-Zentrum investiert. Doch hatte es zuletzt einige Probleme gegeben. So konnte das Mutter-Kind-Zentrum erst Anfang November mit mehreren Monaten Verspätung bezogen werden, weil zuvor noch Baumängel behoben werden mussten (die MAZ berichtete).

Ivonne Mohring und Andreas Zerbel haben davon kaum etwas mitbekommen. Sie wohnen mit ihrer Tochter derzeit in einem der Familienzimmer. Die jungen Eltern waren auch nicht die einzigen, die sich am Heiligabend über Nachwuchs freuen durften. Denn wenig zuvor war in den Ruppiner Kliniken bereits ein Mädchen sowie am frühen Morgen ein Junge geboren worden. Zudem erblickte am ersten Weihnachtsfeiertag ein weiteres Mädchen im Neuruppiner Krankenhaus das Licht der Welt.

Von Andreas Vogel

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