Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Ostprignitz-Ruppin Drei Weihnachtsbabys in den Kliniken
Lokales Ostprignitz-Ruppin Drei Weihnachtsbabys in den Kliniken
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:17 29.12.2017
Greta, die Tochter von Ivonne Mohring und Andreas Zerbel aus Dollgow, kam am 24. Dezember um 12.50 Uhr zur Welt. Quelle: Andreas Vogel
Anzeige
Neuruppin

Greta lässt sich nicht stören. Sie hat ein bunt gestricktes Mützchen auf dem Kopf, kuschelt sich an die Schulter von Papa Andreas Zerbel und schläft. „Sie sucht unsere Nähe“, sagt Ivonne Mohring (32). Die Lehrerin an der Lindower Grundschule ist glücklich. Ihre Tochter erblickte am Heiligabend um 12.50 Uhr in den Ruppiner Kliniken das Licht der Welt, 54 Zentimeter groß und 3410 Gramm schwer.

Ivonne Mohring und Andreas Zerbl haben sich das Neuruppiner Krankenhaus bewusst ausgewählt. „Wir hätten uns auch für Oranienburg oder Neustrelitz entscheiden können, aber diese Häuser verfügen über keine Kinderstation“, sagt die junge Mutter. Zudem hat sich die kleine Familie, die in Dollgow in der Gemeinde Stechlin (Oberhavel) wohnt, zuvor die Bedingungen im neuen Mutter-Kind-Zentrum in den Ruppiner Kliniken angeschaut und war davon angetan. „Es ist sehr ruhig und schön gelegen“, sagt Andreas Zerbel (32). Auch er ist Lehrer, unterrichtet aber nicht in Lindow, sondern an der Exin-Förderschule in Zehdenick.

Fast fünf Millionen Euro investiert

Die Geburtsklinik im Neuruppiner Krankenhaus wird seit geraumer Zeit verstärkt nachgefragt. Das spiegelt sich nicht zuletzt auch in den Geburtenzahlen wider. So wurde 2016 der Nachwenderekord aus dem Jahr 2012, als innerhalb eines Jahres 768 Babys das Licht der Welt erblickten, mit 830 Neugeborenen deutlich übertroffen. Ob der Rekord bis zum Jahresende erreicht oder sogar überboten werden kann, ist noch offen. Zwar hatten die Ruppiner Kliniken in den vergangenen zwei Jahren fast fünf Millionen Euro in den Um- und Ausbau des sogenannten S-Hauses zu einem neuen Mutter-Kind-Zentrum investiert. Doch hatte es zuletzt einige Probleme gegeben. So konnte das Mutter-Kind-Zentrum erst Anfang November mit mehreren Monaten Verspätung bezogen werden, weil zuvor noch Baumängel behoben werden mussten (die MAZ berichtete).

Ivonne Mohring und Andreas Zerbel haben davon kaum etwas mitbekommen. Sie wohnen mit ihrer Tochter derzeit in einem der Familienzimmer. Die jungen Eltern waren auch nicht die einzigen, die sich am Heiligabend über Nachwuchs freuen durften. Denn wenig zuvor war in den Ruppiner Kliniken bereits ein Mädchen sowie am frühen Morgen ein Junge geboren worden. Zudem erblickte am ersten Weihnachtsfeiertag ein weiteres Mädchen im Neuruppiner Krankenhaus das Licht der Welt.

Von Andreas Vogel

Ein paar bunte Sitzsäcke, ein Tor, ein paar Quader und lange Stoffbahnen: fertig ist der Orient. Die Tänzer der Deutschen Tanzkompanie Neustrelitz lassen ihn mit ihrem ausdrucksstarken Spiel lebendig werden. Am zweiten Weihnachtsfeiertag zeigten sie als Weihnachtsmärchen im Rheinsberger Schlosstheater den „Kleinen Muck“.

29.12.2017

Der Neustädter Amtsverwaltung liegt jetzt ein Fördermittelbescheid über mehr als eine Million Euro für den Sportplatz in Neustadt vor. 2018 sollen die Modernisierungsarbeiten beginnen. Ziel sind deutlich bessere Bedingungen sowohl für den Breiten- als auch für den Schulsport.

29.12.2017

Gertrud und Rudolf Ota aus Wusterhausen gaben sich vor 70 Jahren im Standesamt von Dessow das Ja-Wort. Am 25. Dezember feierten sie nun ihre Gnadenhochzeit. Zum Gratulieren kam nicht nur der Pfarrer, sondern auch der Bürgermeister der Gemeinde Wusterhausen, Roman Blank. Das Jubiläumspaar erzählte spannende Geschichten aus 70 Jahren Ehe.

29.12.2017
Anzeige