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Dreikampf im Regen

Schweinrich Dreikampf im Regen

Schwimmen, Radfahren, Laufen: Beim neunten Eichenfelder Triathlon gingen die Sportler in Schweinrich an den Start und kamen in Eichenfelde ans Ziel. Bei zeitweisem Regen und kaum 15 Grad am Morgen kämpften sie sich durch die Distanzen. Zwei standen zur Wahl – eine olympische und eine für jedermann.

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Um 10 Uhr fiel am Samstag an der Badestelle in Schweinrich der Startschuss für den 9. Eichenfelder Triathlon.

Quelle: Björn Wagener

Schweinrich/Eichenfelde. Um Punkt 10 Uhr fiel am Samstag an der Badestelle in Schweinrich der Startschuss für den neunten Eichenfelder Triathlon. Die Herausforderung: 1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und zehn Kilometer Laufen in der olympischen Disziplin. Die Distanzen der Kategorie Jedermann waren etwas moderater: 750 Meter Schwimmen; 20 Kilometer Radfahren und 5,6 Kilometer Laufen. 26 Sportler gingen auf die olympische, 38 auf die Jedermann-Distanz. Außerdem gab es fünf Staffeln. Das Ziel war in Eichenfelde, wo auch die Siegerehrung stattfand.

Auf der olympischen Distanz siegte Steffen Rada aus Berlin mit einer Zeit von 2,11,05 Stunden bei den Herren und Sandra Cummerow vom Verein Multisport LOS mit 2,25,53 Stunden bei den Damen.

Auf der Jedermann-Distanz gewann Ryan Sauermann aus Falkensee mit einer Zeit von 1,17,13 Stunden bei den Herren und Anna Baronjan aus Berlin mit 1,29,26 bei den Damen. Für die ersten drei Besten in jeder Kategorie gab es jeweils 50, 30 und 20 Euro Siegerprämien.

Schöner, familiärer Wettkampf

„Es ist ein schöner, familiärer Wettkampf. Ich war vor zwei Jahren schon einmal dabei. Da hat es auch geregnet“, sagt Sieger der Herren, Steffen Rada. Seine Frau Diana war ebenfalls dabei und belegte in der Jedermann-Kategorie den 3. Platz.

Die angenehme Atmosphäre wurde auch von anderen Teilnehmern immer wieder gelobt. Dennoch: Die Bedingungen waren schwierig. Bei Regen und etwa 15 Grad Lufttemperatur wies Thomas Behrendt vom Eichenfelder Dorfverein die Sportler ein. Der Verein organisierte den Triathlon gemeinsam mit dem Verein FK Hansa Wittstock. Trotz vieler Helfer und Streckenposten betonte Behrendt, dass jeder Sportler selbst für die Streckenführung verantwortlich sei.

Alte Hasen und Anfänger

Dass das nicht immer einfach ist, bestätigt Ralf Zimmermann aus Eichenfelde. „Der Körper stellt sich komplett auf die körperliche Anstrengung ein. Das Blut geht in die Beine. Da braucht man manchmal ein großes Schild, um den richtigen Weg zu erkennen“, sagt er. Der 54-Jährige ging am Samstag schon zum 8. Mal beim Eichenfelder Triathlon an den Start.

Eine Premiere hingegen war es für Frank Peters aus Potsdam. „Mir kommt es darauf an, es zu schaffen. Das Schwimmen wird die größte Herausforderung“, sagt er kurz vorm Start.

Am Ende kamen alle sicher ins Ziel. Rettungssanitäter standen für den Fall der Fälle jederzeit bereit. Günter Lutz moderierte und begleitete die Veranstaltung. Die kompletten Ergebnisse gibt es unter www.tollense-timing.de.

Von Björn Wagener

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