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Dreiste Diebe wählen Zeitungsmasche

Polizei warnt vor Gaunern Dreiste Diebe wählen Zeitungsmasche

Diebe sind schon wieder mit einer neuen Masche unterwegs, um in Büros sowie Geschäften die Geldbörsen oder Handys von ahnungslosen Opfern zu erbeuten. Am Mittwoch waren ein Kunde eines Friseurgeschäfts in Flecken Zechlin und eine Frau in einem Wittstocker Fastfood-Restaurant die Opfer.

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Quelle: dpa

Flecken Zechlin/ Wittstock. Trickdiebe haben am Mittwoch in Flecken Zechlin und in Wittstock mit der gleichen Masche zwei Geldbörsen geklaut. Eines der Opfer war ein 61-Jähriger, der sich in einem Friseursalon in Flecken Zechlin die Haare schneiden ließ. Seine Geldbörse hatte er auf einen Tisch vor sich gelegt. Der Salon war bis auf ihn und eine Mitarbeiterin leer. Während der 61-Jährige frisiert wurde, erschien gegen 16 Uhr ein Mann im Geschäft, befragte die Friseurin und hielt dabei eine Zeitung in der Hand, mit der er dem 61-Jährigen die Sicht auf dessen Geldbörse nahm. Etwa fünf Minuten nachdem der Unbekannte den Laden verlassen hatte, wurde der Diebstahl bemerkt. In der Börse befanden sich eine EC-Karte, eine Kreditkarte, drei Zulassungsbescheinigungen, ein Personalausweis, ein Führerschein und Bargeld.

Der Mann soll südländischen Typs und etwa 30 Jahre alt gewesen sein. Er war schlank und zirka 165 bis 170 Zentimeter groß, trug dunkle kurze Haare und hatte einen drei Tage Bart. Zudem trug er eine dunkle Jacke.

Das Gleiche passierte einer Frau in einem Fast-Food-Restaurant in der Hamburger Straße in Wittstock. Sie hatte ihre Geldbörse auf einem Tablett abgelegt, auf dem sich auch ihr Essen befand. Ein südländisch aussehender Mann lenkte die Frau ab und warf eine Zeitung aufs Tablett. Nachdem der Mann weg war, bemerkte die Frau den Verlust; Schaden: zirka. 150 Euro.

Die Polizei warnt vor dieser Art des Trickdiebstahls. Anfang vergangenen Jahres kam es zu ähnlichen Vorfällen. Damals gingen die Täter in Läden oder Firmenbüros, hielten einem Mitwarbeiter einen bunten Zettel vors Gesicht und sprachen in einer Art Fantasiesprache. Die Büromitarbeiter wurden dadurch abgelenkt. Später fehlten in der Regel das Handy oder die Brieftasche, die vom Tisch genommen wurde, an dem der Mitarbeiter saß.

Aktuell wird eine Zeitung dazu genutzt, um die Opfer abzulenken und darunter befindliche Sachen zu stehlen. Sollte jemand einen solchen Fall bemerken, empfiehlt die Polizei, zunächst sich selbst zu schützen, aber auch auf die eigenen Sachen zu achten und umgehend die Polizei zu verständigen.

Von MAZonline

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