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Ostprignitz-Ruppin Dritter Platz für den Bibelgarten
Lokales Ostprignitz-Ruppin Dritter Platz für den Bibelgarten
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00:17 09.10.2016
Ein Besuch des Bibelgartens lohnt sich. Quelle: Claudia Bihler
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Papenbruch

Den dritten Preis des Ökumenischen Umweltpreises 2016 konnten das Papenbrucher Pfarrerehepaar Margitta und Berthold Schirge in Berlin entgegennehmen. Die Auszeichnung erhielt das Ehepaar stellvertretend für die Gemeinde und den CVJM für die Renaturierung des Papenbrucher Quellmoors der Jäglitz, das Schirges in den vergangenen zehn Jahren nicht nur renaturiert, sondern auch zu einer grünen Oase im Zusammenhang mit dem Papenbrucher Bibelgarten und dem Naturlehrpfad gestaltet haben.

„Die Veranstaltung fand an einem außergewöhnlicher Ort statt“, sagt Pfarrer Berthold Schirge:, „nämlich in der griechisch-orthodoxen Kirche von Berlin.“ Jährlich vergibt der Ökumenische Rat Berlin-Brandenburg den Umweltpreis für besondere Aktivitäten zur Bewahrung der Schöpfung. Dabei hatte die Jury der ganzheitliche Ansatz und das langjährige kontinuierliche Engagement überzeugt: Das Moor sei in dem Bewusstsein renaturiert worden, etwas für den Natur- und Klimaschutz zu tun. Kirchengemeinde und CVJM sähen es als Auftrag an, Kinder und Jugendliche, Gemeindegruppen und alle sonstigen Interessenten für das wichtige Thema zu sensibilisieren.

Die Renaturierung des Quellmoors sei zudem ein konkreter und anschaulicher Beitrag zur Bewahrung der Schöpfung. Gleichzeitig will die Jury anregen, dass kirchliche Grundstücke im ländlichen Bereich stärker unter dem Gesichtspunkt der Bewahrung der Schöpfung gesehen werden.

Pfarrer Berthold Schirge freut sich über die Auszeichnung: „Wir freuen uns über die Anerkennung unserer langjährigen Bemühungen. und darüber, dass dir dieses schöne Fleckchen Natur zugänglich machen und erhalten können.“ Der Preis sei zudem Ansporn, sich auch weiterhin dafür einzusetzen.

Schirge könnte sich vorstellen, sich auch an weiteren Projekten im Ort zu beteiligen. Etwa für einen kleinen Wanderweg, der früher einmal auch entlang des Quellmoores zwischen dem Dossower und dem Heideweg entlangführte. Dazu sei aber noch viel Vorarbeit zu leisten, zumal sich die Grundstücke heute in privater Hand befinden.

Von Claudia Bihler

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