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Ostprignitz-Ruppin E-Tankstellen für die Prinzenstadt
Lokales Ostprignitz-Ruppin E-Tankstellen für die Prinzenstadt
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00:17 06.03.2017
Im Moment gibt es in Rheinsberg keine öffentlichen Ladestationen für E-Fahrzeuge. Quelle: Celina Aniol
Rheinsberg

Ladestationen für Elektro-Fahrzeuge, E-Bikes oder Rollstühle mit Elektroantrieb im öffentlichen Raum? In Rheinsberg bisher nicht vorhanden, bemängelt Frank-Rudi Schwochow von der Fraktion BVB/Freie Wähler/FDP. „Wenn wir uns weiter touristisch entwickeln wollen, brauchen wir sie aber.“

Denn viele Gäste kommen mittlerweile mit Elektro-Autos in die Prinzenstadt – oder würden es gern tun. „Das Problem ist aber, dass die nächste Ladestation in Neuruppin ist“, sagt der Fraktionsvorsitzende. Aus seiner Sicht sind die 30 Kilometer zwischen Rheinsberg und der Fontanestadt viel zu viel, da die Reichweiten der mit Strom betriebenen Fahrzeuge bei etwa 200 bis 300 Kilometer liegen. „Wenn man aber allein die Umgebung von Rheinsberg erkunden will, dann sind schnell 150 Kilometer runter.“

Genau deswegen schlägt jetzt seine Fraktion vor, dass das Rathhaus eine E-Offensive startet. Noch in diesem Jahr soll der Rheinsberger Bürgermeister Jan-Pieter Rau prüfen und den Stadtvertretern vorstellen, wo in der Prinzenstadt Elektro-Tankstellen entstehen können, wie hoch die Kosten dafür betragen und welche Fördergeldgeber sich an einer solchen Investition beteiligen könnten. Die Stadt soll sich zudem das Ziel setzen, bis 2020 im öffentlichen Raum Ladestationen zu errichten sowie Unternehmen anzusprechen, damit diese E-Tankstellen aufstellen. Außerdem soll bei der Weiterentwicklung der Stadt das Thema eine größere Rolle spielen. Die Rheinsberger Stadtverordneten werden voraussichtlich in ihrer April-Sitzung entscheiden, ob sie diese Idee verfolgen wollen.

Von Celina Aniol

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