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Ostprignitz-Ruppin Ebert-Park wird ab August umgestaltet
Lokales Ostprignitz-Ruppin Ebert-Park wird ab August umgestaltet
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02:15 29.06.2017
Der Friedrich-Ebert-Park in Wittstock wird ab 15. August mit Leadermitteln für die Landesgartenschau 2019 umgestaltet. Quelle: Chrstamaria Ruch
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Wittstock

Der Friedrich-Ebert-Park sowie der Bleichwall in Wittstock werden für die Landesgartenschau (Laga) 2019 umgestaltet. Mit der 75-Prozent-Förderung aus Leadermitteln wird die Stadt diese Vorhaben umsetzen. Noch steht die Bewilligung des Förderantrags aus. Dennoch darf die Stadt termingerecht am 15. August mit den Arbeiten beginnen. „Wir haben die Zusage für einen vorfristigen Maßnahmebeginn“, sagt Stadtsprecher Jean Dibbert auf Nachfrage der MAZ.

Wittstocks Bürgermeister Jörg Gehrmann informierte als Vorstandsvorsitzender des Vereins Regionalentwicklung Ostprignitz-Ruppin am Montag im Wittstocker Rathaus über dieses und weitere Vorhaben. Dabei zog er mit Ingrid Lankenau, Geschäftsführerin im Berliner Büro Blau, eine einjährige Bilanz. Im Juni 2016 vergab der Verein Regionalentwicklung das Regionalmanagement an die Büros Blau sowie Koris aus Hannover. Nun zeigte er sich zufrieden: „Wir können auf eine sehr gute Bilanz in der Kooperation blicken.“

Die aktuelle Leader-Förderperiode umfasst die Jahre 2016 bis 2020. Dafür stehen in der Region Ostprignitz-Ruppin 19 Millionen Euro bereit. Die Leaderförderung reicht von 35 bis 75 Prozent der Gesamtkosten. Hinzu kommen sieben Millionen Euro für landesweit bedeutsame Projekte, die aus Landesmitteln finanziert werden. Die Laga-Projekte in Wittstock sowie Vorhaben auf dem Landesgestüt in Neustadt und Sportprojekte innerhalb des Goldenen Plans gelten als landesweit bedeutsam.

Jörg Gehrmann und Ingrid Lankenau zogen in Wittstock Bilanz. Quelle: Christamaria Ruch

Leader läuft in den drei Säulen Verbesserung der Attraktivität der Dörfer und Städte, Vorhaben im Tourismus sowie wirtschaftliche Projekte. Mehr als die Hälfte aller Leadervorhaben liegen im Bereich Dörfer und Städte. „Wir möchten den Antragstellern Mut machen, mehr wirtschaftliche Projekte einzureichen“, so Lankenau. Die Projekte durchlaufen ein zweistufiges Antragsverfahren. Bei den so genannten Ordnungsterminen werden die Vorhaben geprüft, bewertet und erhalten Punktzahlen. „Ist die Mindestpunktzahl erreicht, sind Fördermittel möglich“, so Ingrid Lankenau. Das letzte Wort hat aber das Landesamt für ländliche Entwicklung – dort werden die Bescheide erstellt. Seit letztem Jahr standen in der Region 200 Projekte in der Beratung. Bewilligt sind bislang zwölf Vorhaben, wie etwa die Kirchturmsanierung in Freyenstein oder der Erhalt der Informations- und Bildungsstätte im technischen Denkmal Gaswerk in Neustadt.

Info Am Mittwoch, 5. Juli, um 17.30 Uhr sind in Ribbes Partyhaus, Berliner Straße 38 in Wusterhausen alle Interessenten zur nächsten öffentlichen Regionalkonferenz der Region Ostprignitz-Ruppin eingeladen. Dabei steht das Leader-Antragsverfahren im Mittelpunkt.

Von Christamaria Ruch

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