Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Ostprignitz-Ruppin Ehre für gute Seelen und Strippenzieher
Lokales Ostprignitz-Ruppin Ehre für gute Seelen und Strippenzieher
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
02:15 12.06.2017
Bei Kaffee und Kuchen bedankte sich Amtsdirektorin Susanne Dorn bei den Ehrenamtlern mit Gutscheinen für eine Kutschfahrt. Quelle: Andreas Vogel
Anzeige
Netzeband

Mit einer gemütlichen Kaffeetafel in Netzeband sowie Gutscheinen für eine Kutschfahrt hat sich am Freitagnachmittag Susanne Dorn, die Chefin des Amtes Temnitz, bei knapp Ehrenamtlern für deren langjähriges Engagement bedankt. „Ohne Ehrenamt würde das Leben auf den Dörfern nicht so gut funktionieren“, sagte Dorn.

Das Engagement der Geehrten ist breit gefächert. Andreas Röder und Dirk Kaiser aus Walsleben haben mit dem Sportverein Dream Team unter anderem beim Herrichten eines Beachvolleyballplatzes für die Thomas-Müntzer-Grundschule im Ort geholfen und zudem das Musikfest Rock am Brink in Netzeband ins Leben gerufen. Das Fest entstand 2010 nach der Feier eines 40. Geburtstages und hat sich inzwischen etabliert. Zudem macht der Verein beim jährlichen Erntefest in Walsleben mit und organisiert seit gut zwei Jahren das alljährliche Knutfest. Sybille Strauß aus Dabergotz wurde dafür gedankt, weil sie seit Jahren den Jugendclub im Dorf betreut und sich seit Kurzem darüber hinaus auch um die Treffs in Werder und Gottberg kümmert. „Sie hat ein tolles Händchen für Kinder“, lobte Dorn. Marianne Kramer ist indes die gute Seele von Katerbow. „Sie redet nicht viel darüber, sie macht einfach“, sagte die Amtsdirektorin. Das gilt in ähnlicher Weise für die anderen Geehrten, etwa für Olaf Müller sowie Bernd und Petra Müller aus Rägelin. Die drei organisieren seit 19 Jahren das sportliche Turnier der Dörfer. Der Erlös ist stets für die Kinder- und Jugendarbeit in der Region bestimmt.

Sie sorgen für Leben auf dem Dorf

Für ihre langjährige ehrenamtliche Arbeit wurden geehrt:
Aus Dabergotz Sybille Strauß,
aus Gottberg Roland Wisch, Ulrich Pein und Friedhelm Rau,
aus Werder Tino Scholz und Jürgen Bonk,
aus Kränzlin die Ortsvorsteherin Regina Bäker und Sven Thiede,
aus Frankendorf Margot Biohn,
aus Rägelin die Ortsvorsteherin Ga­briele Wäbersky sowie Annette Pein, Rainer Stirnemann und Udo Normann,
aus Netzeband Adelheid Graf,
aus Katerbow Marianne Kramer,
aus Darsikow Sibille Podorf und Isolde Lange,
aus Rägelin Olaf, Bernd und Petra Müller,
aus Wildberg Anke Illig, Egbert Zemlin und Waltraud Schütte,
aus Kerzlin Jutta Bonk,
aus Garz Dirk-Michael Schulz und Ulf Pruschinski,
aus Vichel Sabine Pleßow und
aus Walsleben Andreas Röder und Dirk Kaiser.

Von Andreas Vogel

Die Stadtwerke sollen die öffentliche Beleuchtung in der Fontanestadt und den Ortsteilen für 1,5 Millionen Euro komplett übernehmen. Neuruppin hofft so über die Jahre viel Geld sparen zu können. Bisher bekommen die Stadtwerke für die Straßenbeleuchtung jedes Jahr 705 000 Euro aus der Stadtkasse.

12.06.2017

Die Stadt Neuruppin will den Tourismus in den kommenden Jahren deutlich besser fördern. Die städtische Inkom soll bis 2019 ein langfristiges Konzept erstellen und die Zusammenarbeit mit den Nachbarorten ausbauen. Nach Rheinsberg ist Neuruppin die Stadt mit den meisten Gästen im Norden Brandenburgs.

26.02.2018

Bildungsminister Günter Baaske (SPD) besuchte am Freitag das Städtische Gymnasium in Wittstock und diskutierte mit Schülern, Pädagogen und Politikern über verschiedenste Schul-Themen. Fazit: Es soll mehr Mathe gelehrt werden.

12.06.2017
Anzeige