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Ehrenamt für die Natur

Menz Ehrenamt für die Natur

Rund 90 ehrenamtliche Helfer reisten am Sonnabend zu einer Exkursion in das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin. Mit der Fahrt bedankte sich die Naturwacht bei den Ehrenamtlern für ihre Arbeit in den vergangenen Monaten. Sie leisteten in diesem Jahr 13 000 Stunden für den Naturschutz.

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Freiwillige Helfer kontrollieren die Auffanggefäße am Krötenzaun bei Karwe. So retten sie vielen Tieren das Leben.

Quelle: Peter Geisler

Menz. 307 ehrenamtliche Naturschützer unterstützen derzeit die Ranger der Brandenburger Naturwacht in den 15 Nationalen Naturlandschaften des Landes. Sie leisteten in diesem Jahr 13 000 Stunden für den Naturschutz. Ohne freiwillige Helfer wäre Naturschutz in Brandenburg nur in wesentlich kleinerem Umfang möglich. Traditionell werden sie deshalb einmal im Jahr zu einer Dankeschön-Veranstaltung eingeladen.

Unter den rund 90 fleißigen Helfern, die am Sonnabend an der Exkursion zum Schreiadlerprojekt im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin teilnahmen, waren auch Ehrenamtler aus dem Naturpark Stechlin-Ruppiner Land, der sich von der Grenze zu Mecklenburg – Vorpommern im Norden bis nach Meseberg und Herzberg im Süden erstreckt. In diesem Gebiet sind 25 Helfer dabei, wenn Frösche, Molche oder Kröten über die Straße gebracht werden müssen, Seen auf Sichttiefe kontrolliert werden oder Tier- und Pflanzenarten erfasst werden.

Ranger sind Mittler zwischen Mensch und Natur

Die Ranger der Naturwacht Brandenburg arbeiten seit 26 Jahren in 15 Großschutzgebieten erfolgreich als Mittler zwischen Mensch und Natur. Auf rund 9000 Quadratkilometern – einem Drittel der Landesfläche – erfassen sie Daten zu Tier- und Pflanzenbeständen, Grundwasserspiegeln sowie zur Qualität von Gewässern. Zudem setzen sie zahlreiche Naturschutzmaßnahmen um und kontrollieren deren Erfolg. Die aktuell 93 Ranger in Brandenburg sind wichtige Ansprechpartner für Anwohner und Touristen in den Nationalen Naturlandschaften – einem Nationalpark, drei Biosphärenreservaten und elf Naturparken. Sie begleiten jährlich rund 12 000 Gäste auf mehr als 550 geführten Touren. Im Rahmen ihrer Arbeit mit Kinder- und Jugendgruppen, den Junior Rangern, weckt die Naturwacht Interesse für Natur- und Umweltschutz bei der jungen Generation. Auch am Ganztagsschulangebot des Landes beteiligen sie sich.

Freiwillige unterstützen die Ranger

Die Freiwillige unterstützen Brandenburgs Ranger bei diesen Aufgaben. Sie errichten und kontrollieren Amphibienschutzzäune, installieren Storchennisthilfen oder bessern sie aus. Freiwillige zählen Wasservögel, pflegen Orchideen-Wiesen und sind in der Umweltbildung aktiv. Seit 1997 arbeitet die Naturwacht unter der Stiftung Natur-Schutz-Fonds Brandenburg.

Ansprechpartner für Freiwillige, die im Naturpark Stechlin-Ruppiner Land tätig sein wollen, ist Rüdiger Meyer. Er ist über die Naturwacht in Banzendorf unter der Telefonnummer 033933/87 95 21 oder über die E-Mail-Adresse ruediger.meyer@naturwacht.de zu erreichen.

Von Cornelia Felsch

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