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Ostprignitz-Ruppin Ehrenbuch-Eintrag für Matthias Kleber
Lokales Ostprignitz-Ruppin Ehrenbuch-Eintrag für Matthias Kleber
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00:17 30.11.2016
Matthias Kleber (l.) und Bürgermeister Jens-Peter Golde. Quelle: Buddeke
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Neuruppin

Am Ende waren zwei olympische Goldmedaillen im Gepäck, wenngleich es für Deutschland in der Gesamtwertung nicht aufs Siegertreppchen reichte. Für Matthias Kleber, den Teamchef der Nationalmannschaft der Köche, war es dennoch ein krönender Abschluss seiner Trainer-Karriere. „Ich werde zwar dabeibleiben, aber nicht mehr als Teamchef – eher als beratender Klugscheißer“, sagte er am Sonnabend sichtlich gerührt, als er sich ins Ehrenbuch der Stadt Neuruppin eintragen durfte – ein Ritterschlag für den Koch, der seit 2011 im Hotel Resort Mark Brandenburg für kreative Genießerküche sorgt und überdies gerade als Genussbotschafter für die Pro Agro repräsentiert.

Die leckeren olympischen Vorspeisen. Quelle: Regine Buddeke

„Es gab für mich überhaupt keine Diskussion, dass Herr Kleber den Eintrag verdient hat“, sagt Neuruppins Bürgermeister Jens-Peter Golde, der sich wie alle anderen Gäste am Sonnabend in der Kaminbar des Resort Mark Brandenburg zuerst an der preisgekrönten Vorspeise gütlich tun durfte, die bei der Kocholympiade in Erfurt mit für Gold sorgte. Im weiterem Verlauf durften die Gäste, darunter auch Klebers Frau und Tochter, die rbb-Dokumentation von Roswitha Puls sehen, die das Team um Matthias Kleber im Vorfeld und während der Olympiade filmisch begleitet hat. Vor zwei Jahren schon habe sich die Mannschaft aus sechs Köchen und zwei Patissiers auf das olympische Menü geeinigt. Das musste binnen sechs Stunden zubereitet werden – für 110 Personen. Da war tägliches Üben für jeden einzelnen angesagt. Im Team kamen die Köche jeweils einmal im Monat zusammen. Mancher opferte dafür Urlaubstage. Der fürs Schaustück zuständige Patissier trainiert beinahe täglich, aus einer Zuckermasse seine essbare Deko-Figur zu zaubern, erfährt man beim Auf-die-Finger-schauen,. Am Ende erhält sie von der Jury Punktabzug, weil sie nicht so sexy schaut, wie der Körper verspricht. Angesichts der filigranen Kreation staunt man, welch harte Bandagen die Jury anlegt und wie hart die Konkurrenz sein muss.

Film-Schau in der Kaminbar. Quelle: Regine Buddeke

„Unabhängig von diesem Film – und auch unabhängig von der Olympiade – der Eintrag ins Ehrenbuch ist die Anerkennung für all das, was Matthias Kleber für die Region getan hat“, sagt Jens-Peter Golde. Er als gelernter Koch schätze sehr, wie Kleber die Region dank seines Engagements bekannter mache. „Im Film fiel sieben Mal das Wort Neuruppin und fünf Mal das Wort Resort“, scherzt er. Matthias Kleber sei ein Werbeeffekt für die Stadt. Der Gelobte ist sichtlich gerührt und dankt seinem Team, dem Arbeitgeber und seiner Frau: „Mein bester Sous Chef.“

Von Regine Buddeke

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