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Eichenfelder ärgern sich über Raser

Unbefriedigende Verkehrssituation Eichenfelder ärgern sich über Raser

Eichenfelder machen sich im Ortsbeirat Luft: Kraftfahrer würden zu oft durch den Biesener Gemeindeteil rasen. Die Forderung nach Gegenmaßnahmen wurde laut. Die Polizei gehe auf Bürgerhinweise ein, wenn es um Standorte für Geschwindigkeitsmessungen geht, sagt Sprecherin Ariane Feierbach.

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Die Polizei geht auf Wünsche nach Geschwindigkeitskontrollen in den Dörfern ein.

Quelle: Geisler

Eichenfelde. Von einer Rennstrecke ist die Rede – und einer „nicht tragbaren“ Situation: In Eichenfelde ist der Ärger groß, wenn es um die Ortsdurchfahrt geht. Saniert und glatt zieht sie sich durch den Biesener Gemeindeteil. Aber gerade das wird offenbar zum Problem. Kraftfahrer seien viel zu oft viel zu schnell unterwegs. „Da muss etwas passieren. Der erhobene Zeigefinger genügt nicht mehr“, meinte ein Einwohner jüngst auf der Sitzung des Ortsbeirates. Die Beschilderung sei seiner Meinung nach nicht ausreichend, ein weiteres Tempo-50-Schild vonnöten. Gerade im Hinblick auf die Kinder im Ort müssten unbedingt Gegenmaßnahmen ergriffen werden.

Spielende Kinder müssen in Eichenfelde  besonders vorsichtig sein

Spielende Kinder müssen in Eichenfelde besonders vorsichtig sein.

Quelle: Björn Wagener

Wer meint, dass Geschwindigkeitsmessungen der Polizei in seinem Wohnort angebracht wären, sollte sich an den zuständigen Revierpolizisten (Repo) oder schriftlich an die Polizeiinspektion wenden, rät Polizeisprecherin Ariane Feierbach. „Am besten ist der direkte Kontakt zum Repo, denn Revierpolizisten können auch selbst lasern.“ Dann werde geprüft, inwieweit Messungen möglich sind. „Denn es braucht gewisse Voraussetzungen, zum Beispiel eine längere gerade Strecke und einen Platz, um Autofahrer herauszuwinken, wenn sie gelasert wurden und zu schnell waren.“ Auch für das Platzieren des „Blitzerautos“ müsse ein geeigneter Stellplatz vorhanden sein. Der Ruf nach Tempomesseinsätzen erreiche die Polizei öfter. Ariane Feierbach macht deutlich, dass solche Anliegen jederzeit willkommen seien. „Die Verkehrssicherheit liegt uns sehr am Herzen. Dafür haben wir immer ein offenes Ohr.“

Auch Jabeler protestierten gegen Raser

Änderungen von Beschilderungen seien zwar ebenfalls möglich, allerdings sei die Umsetzung komplizierter als ein Polizeieinsatz mit Lasergerät oder Blitzerauto. Denn dann habe die Straßenverkehrsbehörde des Kreises das Sagen, die Polizei stehe lediglich beratend zur Seite. Das bedeutet, Anregungen müssten zunächst vor Ort vom Amt geprüft werden, ob sie angemessen sind. Heißt, es werde eine sogenannte Bedarfserhebung erstellt. Ariane Feierbach empfiehlt, einen solchen Vorstoß erst in zweiter Linie zu unternehmen, weil er aufwendiger durchzusetzen ist.

Zu schnelles Fahren ist auf Ortsbeiratssitzungen häufig ein Thema, zuletzt beispielsweise in Jabel. Dort verständigte man sich darauf, zunächst einmal Schilder aufzustellen, mit denen die Kraftfahrer gebeten werden, freiwillig 30 zu fahren.

In Eichenfelde nahm Ortsvorsteher Burkhard Schultz die dringenden Hinweise zur Kenntnis, appellierte gleichzeitig aber auch an die Eltern, verstärkt darauf zu achten, dass ihre Kinder nicht unbeaufsichtigt an der Straße spielen.

Von Björn Wagener

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