Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Ostprignitz-Ruppin Eigene Laga-Website für Wittstock
Lokales Ostprignitz-Ruppin Eigene Laga-Website für Wittstock
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
07:53 15.07.2015
Bürgermeister Jörg Gehrmann (hellgelbes T-Shirt) bei der Sitzung des SPD-Ortsvereins. Dort ging es auch um die Laga-Bewerbung. Quelle: Björn Wagener
Anzeige
Wittstock


Wittstock legt sich in Sachen Bewerbung für die Landesgartenschau (Laga) 2019 weiter mächtig ins Zeug. In Kürze soll eine spezielle Internetseite zur Laga-Bewerbung online gehen. Laut Stadt-Sprecher Jean Dibbert stehe die Freischaltung unmittelbar bevor. Die konkrete Adresse will die Stadt aber erst mitteilen, wenn die Seite tatsächlich angeklickt werden kann. Sie soll umfassende Informationen zum Thema bieten. Interessenten werden sich dort über das Konzept für die Ausrichtung der Landesgartenschau sowie den aktuellen Stand der Planung informieren können. Auf der bedienerfreundlichen Internetpräsenz seien außerdem Hinweise auf Veranstaltungen und Nachrichten zum Thema Landesgartenschau 2019 ersichtlich. Eine Liste mit Unterstützern des Vorhabens sei ebenso vorhanden. Über den Menüpunkt „Kontakt“ können die Nutzer ihre Ideen mitteilen oder auch Fragen stellen und Hinweise einbringen. Die Internetseite sei in Zusammenarbeit mit dem Förderverein für regionale Entwicklung erstellt worden. Die Inhalte würden in den kommenden Wochen fortlaufend aktualisiert. Zu erreichen sein werde die Internetseite außerdem über einen Link auf der Stadtseite unter www.wittstock.de.

Ohnehin tritt die Stadt langsam in die heiße Phase der Bewerbung ein. So wird es am 5. August eine Klausurtagung in der Stadtverordnetenversammlung geben, bei der Details zur Bewerbung abgestimmt werden sollen. Dazu sei auch ein Verantwortlicher aus Prenzlau eingeladen, wo die Laga 2013 ausgerichtet wurde. Schließlich rückt der Abgabetermin für die Bewerbung langsam näher. Es ist der 31. August. „Die Kernstadt Wittstock soll auf jeden Fall zentraler Anlaufpunkt für die Besucher werden“, betonte Bürgermeister Jörg Gehrmann am Dienstagabend bei der Sitzung des SPD-Ortsvereins. Es sei wichtig, einen solchen zentralen Veranstaltungsort zu haben, auch wenn sich einige Ortsteile ebenfalls mit einbringen wollen.

Die Gestaltung des Bahnhofsumfeldes in der Stadt wird als wichtiges Element eingestuft. Schließlich ist der Bahnhofsbereich ein Aushängeschild für die Stadt.

Aber selbst wenn der Laga-Kelch an Wittstock vorbeigehen sollte, wovon Bürgermeister Jörg Gehrmann allerdings nicht ausgeht, so werde dennoch an der Neugestaltung des Bahnhofs gearbeitet. Das hat Gehrmann am Dienstagabend bekräftigt. Angepackt werden müsse das Ganze ohnehin, mit oder ohne Laga. Der gesamte Bahnhofsbereich solle unter den verschiedensten Gesichtspunkten touristischer Nutzung entwickelt werden – nicht nur im Hinblick auf Bus und Bahn, sondern auch in puncto Elektro-Mobilität und Fahrrad-Tourismus. Ziel ist es aber vor allem, am Bahnhofsplatz gelegenen Gebäude umfassend zu sanieren und in ein zu entwickelndes Gesundheitszentrum zu integrieren, unter anderem mit Facharztpraxen, einer Apotheke und ergotherapeutischen Angeboten, die wiederum durch zusätzliche Angebote wie Pflegedienste ergänzt werden. Darüber hinaus sollen aber auch Teile der Verwaltung im sogenannten alten Bahnhof integriert werden. Auch das Thema Wohnen spiele bei der Gestaltung des Bahnhofsumfeldes eine Rolle. Landtagsabgeordnete Ina Muhß (SPD) sieht darin auch einen wirksamen Schutz gegen Vandalismus, der bei leer stehenden Gebäuden schnell um sich greifen kann..

Von Björn Wagener

Ostprignitz-Ruppin Stadtwerke verlegen weitere Fernwärmeleitungen - Neue Umleitung in Neuruppin

Seit Jahren erweitern die Neuruppiner Stadtwerke ihr Fernwärmenetz. Nun beginnt ein neuer Abschnitt. Deshalb ist ab Montag die August-Bebel-Straße in großen Teilen nur noch in einer Richtung befahrbar.

14.07.2015
Ostprignitz-Ruppin Ort feiert im September seine erste Erwähnung vor 700 Jahren - Fliegende Äxte in Bechlin

Es war 1315, als Graf Ulrich von Lindow der Stadt Ruppin das Recht zusprach, im Wald bei Bechlin zu jagen. Die Urkunde blieb über 700 Jahre erhalten und ist heute der Beleg, dass Bechlin damals schon existierte. Ein eigenständiges Dorf ist Bechlin längst nicht mehr. Das hindert die Bechliner aber nicht daran, das Erntefest der Neuruppiner Ortsteile auszurichten.

14.07.2015
Ostprignitz-Ruppin Gewässer im Rosengarten von Entengrütze überzogen - Tote Fische von Teich in Kyritz gesammelt

Arbeitseinsatz mit Schlauchboot: Mitarbeiter des Kyritzer Bauhofes sammelten auf dem Rosengartenteich tote Fische ein. Diese waren unter dem Teppich aus Fadenalgen und Entengrütze mangels Licht und Sauerstoff verendet.

14.07.2015
Anzeige