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Ostprignitz-Ruppin Ein Abend für den Gewerbeverein
Lokales Ostprignitz-Ruppin Ein Abend für den Gewerbeverein
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00:29 28.02.2018
Das Musikschul-Ensemble „Concelli“ aus Rathenow begleitete den Neujahrsempfang musikalisch. Quelle: Sandra Bels
Wusterhausen

Zum Neujahrsempfang in Wusterhausen am Freitagabend waren so viele Gäste gekommen, dass die Stühle kaum reichten. Dabei hatten Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses der Gemeindevertretung im Vorfeld befürchtet, dass sich diese Tradition überlebt hätte, und empfohlen, einen anderen Rahmen für die Auszeichnung ehrenamtlich tätiger Einwohner der Gemeinde zu wählen, wie den Tag des Ehrenamtes. So geschah es.

Klaus Ribbe, der Vorsitzende des Gewerbevereins, bedauerte das sehr. „Der Empfang war bisher stets ein würdiger Rahmen für die Auszeichnung unserer Ehrenamtler“, sagte er. Das große Interesse der Gäste bewies ihm aber auch, dass in Wusterhausen an der Tradition des Neujahrsempfanges festgehalten werden sollte. Und so war diesmal der Gewerbeverein der Gastgeber. Bürgermeister Roman Blank dankte dem Vereinsvorstand für die Initiative. Wie es Tradition bei solchen Veranstaltungen ist, fasste er kurz zusammen, was sich in der Gemeinde im vergangenen Jahr ereignet hatte. Selbstverständlich widmete er den Ehrenamtlern der Gemeinde einen Teil seiner Rede. „Sie sind ein Garant für lebendige, lebens- und liebenswerte Dörfer“, so Blank.

Gründung im Jahr 1996

Die Vorsitzende der Gemeindevertretung Astrid Hohmann erinnerte an die Gründung des Gewerbevereins auf Initiative der damaligen Ortsbürgermeisterin Gerda Heinrich am 27. Januar 1996. Damals waren 46 Gewerbetreibende dabei. Heute gibt es 35 Mitglieder. „Sie haben maßgeblich an der Entwicklung von Wusterhausen mitgewirkt“, so Astrid Hohmann. Der Verein ist in ihren Augen ein kompetenter und immer erreichbarer Ansprechpartner, der die Interessen seiner Mitglieder wahrt und immer wieder neue Angebote schafft.

Gast des Abends war auch Landrat Ralf Reinhardt, der in Wusterhausen gelernt hat, eine Verwaltung zu führen, wie er sagt. Seine Zeit als Bürgermeister liegt mittlerweile acht Jahre zurück. Aber er denke immer gern daran. „Heute hier zu sein, ist auch ein bisschen wie nach Hause kommen“, sagte Reinhardt. Er lobte die Verwaltung dafür, dass sie in die Zukunft investiert. Kitas und Schulen waren unter anderem damit gemeint. Nur so könne sich eine lebenswerte Kommune entwickeln, so der Landrat.

Ebenfalls mit dabei war Bartlomiej Kucharyk, Bürgermeister der polnischen Partnerstadt Przytoczna. „Wir fühlen uns hier wie zu Hause“, sagte er. Kucharyk erinnerte an die gemeinsamen Projekte des vergangenen Jahres wie zum Beispiel mit den Vertriebenen und Grundschülern aus Wusterhausen. Er sagte auch, dass für 2018 bisher fünf weitere geplant sind. Mit dabei hatte er den Kulturchef seiner Stadt, der spontan die Musiker des Abends vom Ensemble „Concelli“ nach Polen einlud.

Von Sandra Bels

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