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Ostprignitz-Ruppin Ein Dorf blickt optimistisch in die Zukunft
Lokales Ostprignitz-Ruppin Ein Dorf blickt optimistisch in die Zukunft
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00:18 24.07.2016
Vehlows Ortsvorsteher Roger Popp und seine Stellvertreterin Christiane Wettstedt setzen sich für ihr Dorf ein. Quelle: Foto: André Reichel
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Vehlow

Das Prignitz-Dorf Vehlow machte in der jüngeren Vergangenheit vor allem immer wieder wegen der kontrovers diskutierten Turnhallensanierung von sich reden. In der Gemeinde Gumtow wurde jahrelang darum gestritten, ob und wie viel Geld in die Halle investiert wird. Doch Vehlow ist viel mehr als seine Turnhalle.

Insgesamt sind Ortsvorsteher Roger Popp und seine Stellvertreterin Christiane Wettstedt positiv gestimmt, wenn sie an ihren Heimatort denken. „Die Dorfstraße und die Straßenbeleuchtung sind in einen guten Zustand, das ist schon mal was“, sagte Roger Popp. Sehr zufrieden ist der Ortsvorstand auch mit der Feuerwehr im Dorf mit immerhin 45 Mitgliedern, von denen 25 aktiv sind. Sogar eine Jugendabteilung mit rund einem Dutzend Mitglieder gibt es. Die Ortsfeuerwehr stellt nach Ansicht von Roger Popp „einen wichtigen Pfeiler des Dorflebens“ dar, denn sie löscht nicht nur zuverlässig alle Brände, sondern rückt darüber hinaus auch zu so manchem Arbeitseinsatz aus. „Auf die Truppe ist 100-prozentig Verlass“, schwärmt Roger Popp.

Durchweg lobende Worte finden Popp und Wettstedt auch für den Kulturverein, der in diesem Jahr seit 15 Jahren besteht . Dieser hat rund 20 Mitglieder und wird von Ute Kämmerer geleitet. Der Verein organisiert im Dorf regelmäßig Ausstellungen, Lesungen, Konzerte, Spielplatzfeste und weitere Veranstaltungen.

Seit 25 Jahren gibt es eine Volleyballsektion im 1923 gegründeten Sportverein. Bislang musste die Mannschaft wegen des schlechten Zustands der eigenen Sporthalle zum Training nach Lindenberg fahren. Dies soll mit der Hallensanierung bald der Vergangenheit angehören. Als großen Einschnitt im Dorfleben betrachten Popp und Wettstedt den Verlust der Dorfschule. 1984 gebaut, wurde sie 2002 geschlossen und schließlich im Jahr 2012 abgerissen. Seitdem konzentrierte sich die Dorfgemeinschaft auf den Ausbau der einstigen Schulturnhalle zum künftigen Gemeindezentrum. Diese war in einem mehr als schlechten Zustand. Das Dach war undicht, die Heizung defekt. Als eine Biogasanlage unweit von Vehlow gebaut wurde, verpflichtete sich die Betreiberfirma damals, die Heizkosten der Turnhalle zu übernehmen. Inzwischen sind Dach und Fassade saniert. „Es fand eine Entwicklung von der Bruchbude zum schmucken Hingucker statt“sagte Roger Popp.

Dass nicht nur der Ortsbeirat an der Entwicklung der einstigen Schulturnhalle zum Gemeindezentrum interessiert ist, macht die langen Liste der Unterstützer deutlich, die aus Vehlow und anderen Ortschaften der Umgebung kommen. Gleiches gilt für die Sportgruppen, die aus vielen Orten der Gemeinde Gumtow nach Vehlow kommen.Vor einem Monat feierte man in Sachen Hallensanierung und Umbau das Bergfest. „2018 wollen wir 770 Jahre Vehlow und die Einweihung des neuen Gemeindezentrum feiern“, so Popp.

Von André Reichel

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