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Ostprignitz-Ruppin Ein Hoch auf die Ruppiner Wirtschaft
Lokales Ostprignitz-Ruppin Ein Hoch auf die Ruppiner Wirtschaft
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00:17 06.07.2016
Die Linumer Sweet-Girls tanzten beim Wirtschaftsfest. Quelle: Reyk Grunow
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Neuruppin

Landrat Ralf Reinhardt (SPD) gibt die Hoffnung nicht auf. Vielleicht gibt es ja doch noch eine Möglichkeit, dass das Land die marode Straße des Friedens in Neuruppin in absehbarer Zeit saniert. Beim Ruppiner Wirtschaftsfest am Freitagabend in Wustrau nutzte Reinhardt die Chance, an Brandenburgs Finanzminister Christian Görke (Linke) zu appellieren, für das kurze Stück Straße doch nicht Geld bereitzustellen. Bisher lehnt der Landesstraßenbetrieb eine Sanierung ab, weil ihm das Geld fehlt. Der Minister könnte es bereitstellen, hofft Reinhardt.

Etwa 140 Politiker, Verwaltungsmitarbeiter, Unternehmer und Künstler und Kulturvertreter aus Neuruppin, Fehrbellin, Rheinsberg und den Ämtern Temnitz und Lindow trafen sich am Freitag in der Richterakademie Wustrau zum Austausch. Einmal im Jahr organisiert die Neuruppiner Wirtschaftsförderung Inkom ein solches Fest für den Regionalen Wachstumskern. Zu dem gehören neben dem der Fontanestadt auch alle Nachbargemeinden – der Altkreis Neuruppin, wie er bis 1993 bestand.

Diesmal war Fehrbellin offizieller Gastgeber. Die Bürgermeisterin Ute Behnicke hatte sich die Richterakademie im Wustrauer Schloss als Veranstaltungsort ausgesucht. Nicht nur, wegen der schönen Kulisse am Ruppiner See – auch,weil die Akademie ein wichtiger Teil der Wirtschaft ist. In Wustrau ist sie mit ihren 29 Mitarbeitern sogar der größte Arbeitgeber, sagte der Direktor Stefan Tratz.

Aus ganz Deutschland kommen Richter und Staatsanwälte dorthin, um sich regelmäßig in juristischen Fragen auf den neustens Stand zu bringen. Was viele gern übersehen: „Wir sind damit auch eine Art Hotel“, sagt Tratz. Mit ihren etwa 100 Betten braucht die Akademie all das, was auch jedes andere Hotel benötigt, und das Meiste davon kommt von Betrieben der Region.

Finanzminister Christian Görke war Ehrengast des Abends. Er lobte die Entwicklung der Region ausdrücklich: „Das Ruppiner Land ist zu einem wichtigen Wirtschaftsstandort geworden.“

Damit das so bleibt, setzen Firmen und Gemeinden auch künftig auf Hilfe des Landes. Ein erhebliches Problem ist der Zugang zum Internet; in vielen Orten fehlen nach wie vor schnelle Anschlüsse ans Datennetz. Ein weiteres Problem ist die Verkehrsanbindung, hieß es am Freitag mehrfach. Bürgermeister und Landrat mahnten einen „echten sechsspurigen Ausbau der Autobahn“ an, die Sanierung maroder Landesstraßen und Verbesserungen bei der Bahn.

Von Reyk Grunow

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