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Ostprignitz-Ruppin Ein Leben für Kerzlin ging zu Ende
Lokales Ostprignitz-Ruppin Ein Leben für Kerzlin ging zu Ende
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00:17 30.01.2016
Herfried Grunow Quelle: Peter Geisler
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Kerzlin

Nach Hobbys gefragt, antwortete Helfried Grunow: „Für die Gemeinde was tun.“ Kerzlin war sein Leben. Am Sonntag ist der langjährige Bürgermeister des Temnitz-Dorfes gestorben, nach langer Krankheit, zwölf Tage vor seinem 83. Geburtstag.

Für die Gemeinde was getan hat Helfried Grunow auf vielen Ebenen: Als Gemeindevertreter und nach der Wende als ehrenamtlicher Bürgermeister. Mit der Großgemeinde freundete er sich nie an. Ging es um die Interessen von Kerzlin, konnte der sonst so freundliche Mann auch mal laut werden. Feuerwehrhaus, Dorfgemeinschaftshaus und Sportplatz zeugen davon, das Helfried Grunow etwas bewegt hat – auch weil es ihm gelang, im Dorf viele Mitstreiter zu finden. 2008 kandidierte er nicht mehr. Doch das Amt blieb in der Familie: Seine Tochter Jutta Bonk wurde zur Ortsvorsteherin gewählt.

Als sich 1997 in Kerzlin der Heimatverein gründete, saß Helfried Grunow natürlich im Vorstand. Fast 70 Jahre lang war er Mitglied und 26 Jahre lang Leiter der freiwilligen Feuerwehr in Kerzlin – seit seinem 16. Lebensjahr. Bei Feuerwehrversammlungen ging er als Letzter — um am nächsten Morgen als Erster aufzustehen: Zwischen 2 und 3 Uhr war für ihn die Nacht zu Ende, die Arbeit begann. Bei seinem Vater hatte er das Bäckerhandwerk gelernt und führte seit 1961 die Bäckerei. Auch Lüchfelder, Garzer und Wildberger kauften in Kerzlin Brot und süße Teilchen. Seine Frau und ein Kind starben vor ihm. Seine Lebensgefährtin, drei Kinder, sechs Enkel, eine Urenkelin und seine Schwester trauern jetzt um ihn.

Von Christian Schmettow

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