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Ostprignitz-Ruppin Ein Mann mehr für die Ordnung
Lokales Ostprignitz-Ruppin Ein Mann mehr für die Ordnung
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00:18 06.11.2016
Hundehaufen auf öffentlichen Wegen und Plätzen sorgen in Neuruppin immer wieder für Ärger. Quelle: DPA
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Neuruppin

Das Neuruppiner Ordnungsamt wird im Januar durch einen neuen Mitarbeiter verstärkt. Der ehemalige Feuerwehrmann, der aus gesundheitlichen Gründen keinen aktiven Dienst als Brandschützer mehr leisten könne, bereite sich gerade bei einer Umschulung auf seine neue Arbeit vor, sagte Hauptamtsleiterin Jutta Mießner am Mittwochabend beim Strukturausschuss.

Der Rosengarten ist keine Hundetoilette

Diese Ankündigung weckte bei Andreas Dziamski (Pro Ruppin) sogleich Erwartungen. „Ich hoffe, dass dann die Stadtordnung besser als bisher umgesetzt wird.“ Dziamski verwies darauf, dass das Bollwerk häufig arg verschmutzt ist. Zudem beklagte der Abgeordnete, dass sich viele Hundebesitzer nicht an die Stadtordnung halten und die Exkremente ihrer Vierbeiner einfach auf den Gehwegen liegen lassen. Vor allem der Rosengarten sei dafür ein Beispiel. Dorthin führten viele Hundehalter am Morgen zwischen 6 und 7 Uhr ihr Tier aus, dass dann in der kleinen Parkanlage sein Geschäft verrichtet. „Der Rosengarten ist keine öffentliche Hundetoilette“, betonte Dziamski.

Dem stimmte Neuruppins Bürgermeister Jens-Peter Golde (Pro Ruppin) zu. Gleichwohl warnte Golde vor zu großen Erwartungen. Zum einen umfasst das Neuruppiner Stadtgebiet samt seiner 13 Ortsteile eine Fläche von 305 Quadratkilometern, zum anderen gebe es in der Fontanestadt im Sommer mindestens neun stark frequentierte Flächen – angefangen vom Bollwerk über den Neuen Markt, die Kastanienwiese an der Evangelischen Schule, den Schulplatz und mehrerer Anlaufstellen im Neubaugebiet. „Eine Kraft mehr im Ordnungsamt wird das Problem mit der Stadtordnung nicht an einem Tag lösen können“, sagte Golde.

Hundehalter ignorieren oft die Stadtordnung

Der Bürgermeister, selbst Hundebesitzer, hat bereits mehrfach die Erfahrung gemacht, dass einige Hundehalter überhaupt kein Verständnis dafür haben, dass sie selbst die Hundehaufen, die ihr Vierbeiner auf dem Gehweg oder auf einer Wiese hinterlassen hat, mit einer Tüte beseitigen müssen. Vielmehr heiße es dann häufig, dass das doch der Bauhof machen könne. Selbst das Anbringen von sogenannten Hundetoiletten, aus denen Tütchen für das Entsorgen der Häufchen gezogen werden können, haben das Problem nicht lösen können. „Die Tüten werden oft für andere Dinge genutzt“, so Golde.

Gerd Klier (Linke) empfahl dem Ordnungsamt deshalb, Hundebesitzer, die die Hinterlassenschaften ihres Tieres auf öffentlichen Flächen nicht beseitigen, „offensiv“ zu verfolgen und zu bestrafen. „Das schreckt sicher ab“, so Klier.

Von Andreas Vogel

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