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Ein Seestern am Ruppiner See

Neue Pächter fürs Restaurant Ein Seestern am Ruppiner See

Endlich kehrt neues Leben in das einstige spanische Restaurant „La Caleta“ am Ruppiner See ein. Ab März wollen die neuen Pächter in der „Stella Marina“ (italienisch für Seestern) moderne italienische Küche anbieten. Sie schwärmen von der Lage direkt am Ruppiner See. Sie betreiben zwar bereits ein Restaurat im Regierungsviertel in Berlin. Doch dort gibt es keinen Blick aufs Wasser.

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Restaurantleiter Elia Bellini (l.) mit seinen Onkeln Mimo und Gianni Dervisihi (r.), die auch in Neuruppin arbeiten werden.

Quelle: Andreas Vogel

Neuruppin. Elia Bellini hat eigentlich gar keine Zeit. Künftige Lieferanten stehen ebenso in der Tür wie Handwerker. Denn in der einst spanischen Gaststätte „La Caleta“ am Ruppiner See soll wieder neues Leben einziehen. Ab 2. März will Bellini in dem Restaurant, das gut drei Jahre leer stand, seine Gäste begrüßen – und „moderne italienische Küche“ anbieten. Bellini wird Restaurantleiter der „Stella Marina“ (italienisch für Seestern), wie die Gaststätte künftig heißt.

Doch bis dahin ist noch allerhand zu tun. Verträge mit Lieferanten müssen geschlossen, Malerarbeiten abgesprochen werden. Eine Vergrößerung der Terrasse steht ebenfalls auf dem Plan. Dafür müssen die Behörden aber noch ihren Segen geben.

„Die Lage ist top“, schwärmt Bellini von dem Restaurant, das direkt am Ruppiner See liegt. Das gefällt ihm als Südländer besonders. Zwar betreibt die Familie bereits seit ein paar Jahren eine Gaststätte in Berlin-Mitte in der Nähe von Friedrichstadtpalast, Deutschem Theater und Bundeskanzleramt. Doch im „Cinque“ fehlt der Blick aufs Wasser.

Ein reiner Familienbetrieb

Bellini will die „Stella Marina“ in Neuruppin als Familienbetrieb führen. Einer seiner Onkel wird als Koch in der Küche arbeiten, ein anderer im Servicebereich. Insgesamt sollen sich künftig sechs Angestellte um die Gäste kümmern. „Wir sind ein komplettes Familienunternehmen“, sagt Bellini. Und: „Wir wollen uns in Neuruppin niederlassen.“ Für fünf Jahre hat er das Objekt von den Ruppiner Kliniken gemietet. Mit der Option auf Verlängerung. Der Raum in der oberen Etage mit seinen rund 50 Plätzen soll für spezielle Anlässe wie Geburtstags- und Familienfeiern vorbehalten sein; der Raum darunter und die Terrasse sind für Stammgäste und Laufkundschaft gedacht.

Die Gaststätte war ursprünglich als zusätzliches Standbein für die Ruppiner Kliniken gedacht. Dazu hatte eine Tochterfirma der Pro-Klinik-Holding, zu der das Neuruppiner Krankenhaus gehört, das frühere Direktorenhaus der 2007 abgerissenen Stärkefabrik Reitsema & Bölke für rund 700 000 Euro saniert. Im Mai 2009 öffnete das Restaurant, es war aber nach Kritik aus der Politik bereits im November 2012 wieder geschlossen worden.

Von Andreas Vogel

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