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Ostprignitz-Ruppin Ein Votum für die Landwirtschaft
Lokales Ostprignitz-Ruppin Ein Votum für die Landwirtschaft
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00:29 29.11.2015
Eintracht: Jörg Vogelsänger (l.) und Udo Folgart. Quelle: Cornelia Felsch
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Herzsprung

Leuchtende Warnwesten bestimmten am Donnerstag das Bild im Saal der Gaststätte auf dem Autohof in Herzsprung. „Wir machen Landwirtschaft!“ steht darauf gedruckt – ein eindeutiges Votum für die Bauern, das nun jeder Besitzer dieses Souvenirs zur Schau tragen und Flagge zeigen kann.

Am diesjährigen Kreisbauerntag für Ostprignitz-Ruppin am Vormittag in Herzsprung kamen auch prominente Gäste. Der Vorsitzende des Kreisbauernverbands, Sven Deter, konnte Brandenburgs Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger, den Präsidenten des Landesbauernverbands Udo Folgart und den Landrat des Kreises Ostprignitz-Ruppin, Ralf Reinhardt, in der Runde begrüßen. Gesprächsthemen gab es an diesem Tag reichlich: Die Umsetzung der europäischen Agrarreform etwa, die anhaltenden Turbulenzen am Milchmarkt, die Diskussionen zur Tierhaltung und zur Pflanzenschutzsteuer sowie die Flüchtlingsprobleme.

Milchpreise von 25 oder 26 Cent sind laut Vogelsänger „ein Skandal“. Positiv sieht der Minister, dass als Ergebnis der Agrarministerkonferenz 69 Millionen Euro Liquiditätshilfen der Europäischen Union nach Deutschland zurückfließen. Die Zahlungen an die EU zu Zeiten der Milchquote betrugen allerdings 800 Millionen Euro. „Wir werden weiter darum kämpfen, dass diese Mittel vollständig zur Verfügung gestellt werden“, sagte Jörg Vogelsänger. Für Rhinmilch-Chef Hellmuth Riestock, der seinen Betrieb zurzeit über die Preis-Talsohle retten muss, ist das eine Lachnummer: „Bedanken werde ich mich dafür nicht“, sagt er.

Von Cornelia Felsch

Den Landesanglerverband erreichten Informationen aus einigen Regionen Brandenburgs über angelnde Asylbewerber – so auch aus Wusterhausen. Der Verband reagiert und fordert, die Menschen über die Vereine ans Thema heranzuführen, damit sie mangels Wissen nicht unverhofft zu Straftätern werden oder es gar zur Zwietracht mit anderen Anglern kommt.

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In der Kyritz-Ruppiner Heide wurden am Mittwoch gleich drei Kugelbomben gesprengt. Die Streumunition, ein Überbleibsel von der früheren sowjetischen Armee, musste dabei vor Ort gesprengt werden. Denn der Transport der Bomben hätte für die Sprengmeister sonst tödlich enden können.

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Der Landrat von Ostprignitz-Ruppin schlägt wegen der Flüchtlingskrise Alarm. Wenn das Land den Bau von Flüchtlingsunterkünften nicht stärker fördert, müsse der Kreis im nächsten Jahr geplante Investitionen streichen, sagt Ralf Reinhardt. Dann wäre der soziale Frieden in der Region gefährdet.

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