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Ein Zeichen für Frieden in Kyritz gesetzt

Mit Kerzen auf dem Markt Ein Zeichen für Frieden in Kyritz gesetzt

Einwohner von Kyritz haben am Montagabend auf dem Marktplatz von Kyritz ein Zeichen für den Frieden gesetzt. Sie versammelten sich dort mit Kerzen und Transparenten. Aus der Aktion soll eine regelmäßige Montagsdemo erwachsen.

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Mit Transparenten und Lichtern in der Hand bekundet diese Gruppe in Kyritz ihren Wunsch nach Frieden auf der ganzen Welt.

Quelle: André Reichel

Kyritz. Allgegenwärtig ist derzeit das Wort Krieg in den Nachrichten. Die schrecklichen Bilder nach verübten Attentaten und kriegerischen Auseinandersetzungen überall in der Welt werden gleich dazu mitgeliefert.

Einer Gruppe engagierter Bürger aus Kyritz und Umgebung macht diese Entwicklung im Weltgeschehen Angst. Doch noch länger darüber erstaunt zu schweigen, das wollen sie nicht. Sie wollen etwas tun und trafen sich deshalb kurzentschlossen am Montagabend mit Lichtern und selbst gemalten Transparenten in der Hand auf dem Kyritzer Marktplatz unter der symbolträchtigen Friedenseiche, um darauf hinzuweisen, worauf es wirklich ankommt, nämlich auf Frieden. Die Idee zu dieser Aktion hatten unlängst die Kyritzer Stadtverordnete Kathrin Boleslawsky sowie Jörg Kannenberg. Ihnen schlossen sich unter anderen die Kyritzer Bürgermeisterin Nora Görke und die ehemalige Ordnungsamtsleiterin Sigrid Schumacher an.

Die Gruppe wies darauf hin, dass Krieg nicht einfach nur ein Wort sei. Es hat eine Bedeutung und mit Tod und Sterben zu tun. „Gerade wir als Deutsche müssten das doch wissen“, sagte Jörg Kannenberg und verwies darauf, dass bislang weit entfernt geglaubte Konflikte angesichts der Attentate von Paris nun fast vor der eigenen Haustür stattfinden. Wie sieht unser Alltag aus, wenn plötzlich auch bei uns nach Terroristen gefahndet wird und das öffentliche Leben zum Erliegen kommt? Machen wir hier alle einfach so weiter, als sei nichts geschehen?, fragt sich Jörg Kannenberg.

Ob sie mit ihrer Aktion etwas ­erreichen und bewegen können, sei nebensächlich, da ist man sich in der kleinen Gruppe einig. „Wir können zumindest sagen, dass wir etwas getan haben, im Gegensatz zu vielen anderen, die zuschauen und schweigen“, sagte Jörg Kannenberg weiter.

Am nächsten Montag, 18 Uhr, will sich die Gruppe wieder auf dem Marktplatz an der Friedenseiche treffen. Die Teilnehmer hoffen, bis dahin weitere Mitstreiter gewinnen zu können. Wenn alles klappt, soll daraus eine regelmäßig stattfindende Montagsdemo erwachsen.

Von André Reichel

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