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Ostprignitz-Ruppin Ein halbes Jahrhundert Landarbeit
Lokales Ostprignitz-Ruppin Ein halbes Jahrhundert Landarbeit
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17:23 06.10.2017
Geschäftsführer Paul Isenberg (r.) und Vorstandsvorsitzender Christian Heine dankten Helga Pfanne für 50 Jahre in der Landwirtschaft. Quelle: Alexander Beckmann
Breddin

Als Chef des Unternehmens zeigte sich Vorstandsvorsitzender Christian Heine ernsthaft beeindruckt: „Das ist eine Sache, die man heutzutage in dieser schnelllebigen Zeit kaum noch hinkriegt.“ Bei der Mitgliederversammlung der Agrargenossenschaft Breddin dankte er gemeinsam mit Geschäftsführer Paul Isenberg am Donnerstag Helga Pfanne für 50 Jahre Mitarbeit im Unternehmen.

Von der Lehre bis in die Rente

Im Herbst 1967 hatte die heute 66-Jährige ihre Melkerlehre in der damaligen LPG begonnen. Später kümmerte sie sich unter anderem auch um die Schweine des Betriebes – so lange der welche hielt. Und obwohl sie schon seit sechs Jahren Rentnerin ist, hilft Helga Pfanne noch heute stundenweise im Genossenschaftsbüro aus. „Es war nie langweilig“, sagt die Damelackerin. „Wir haben so viele Veränderungen mitgemacht.“

Helga Pfanne sieht sich in dem kleinen Agrarunternehmen mit seinen neun Mitarbeitern inzwischen als „Mädchen für alles“. Und offenbar wäre sie gern länger voll für ihre Genossenschaft tätig gewesen – nicht zuletzt wegen der kleinen Rente. „Wenn man sein ganzes Leben gearbeitet hat, sind 18 Prozent Abzug schon hart.“ Hart waren die Zeiten auch für das Unternehmen selbst.

Landwirtschaft in bewegten Zeiten

Vor allem in den 90er Jahren steckte die Agrargenossenschaft Breddin in erheblichen wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Gerade in diesem Zusammenhang lobte Vorstandsvorsitzender Christian Heine den Einsatz von Helga Pfanne: „Sie haben dazu beigetragen, dass die Genossenschaft da steht, wo sie heute ist.“ Also auf stabilen Füßen.

Der Betrieb bewirtschaftet rund 1000 Hektar Ackerland rund um Breddin, Sophiendorf, Damelack und Stüdenitz. Hinzu kommen etwa 200 Mutterkühe. Dieser Tage konnten die Mitarbeiter die Herbstaussaat abschließen. Auch die diesjährige Ernte lief ganz gut. „Wir hatten eine durchschnittliche Getreideernte und eine sehr gute Maisernte“, berichtet Geschäftsführer Paul Isenberg. Wetterbedingte Ausfälle gab es in Breddin kaum.

Hinter all dem steckte in den vergangenen Monaten eine Menge harter Arbeit. Vielleicht ist das ein Grund dafür, dass Isenberg einschätzt: „Gute Leute sind schwer zu finden.“ Er schloss sich voll und ganz dem Wunsch an, den sein Vorstandsvorsitzender gegenüber der Jubilarin äußerte: „Bleiben sie uns noch lange erhalten!“

Von Alexander Beckmann

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