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Ein neuer Chef für die Wirtschaftsförderung

Neuruppin Ein neuer Chef für die Wirtschaftsförderung

Mehr als 30 Bewerbungen gab es auf die Stelle für den neuen Chef der Wirtschaftsfördergesellschaft REG in Ostprignitz-Ruppin Die Wahl fiel auf Michael Müller (57). Der Jurist hat jahrelange Erfahrungen in Deutschland als Wirtschaftsförderer und viele große Projekte umgesetzt. Zudem hat er auch einen Tiefpunkt nicht verschwiegen.

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Der scheidende REG-Chef Hans Schaefer (67, l.) und sein Nachfolger Michael Müller (57) traten gemeinsam vor die Presse.

Quelle: Andreas Vogel

Neuruppin. Neuer Geschäftsführer der Wirtschaftsfördergesellschaft REG wird Michael Müller (57). Der Jurist, der aus der westfälischen Stadt Oer-Erkenschwick stammt, habe die Gesellschafter der REG mit seiner Erfahrung als Wirtschaftsförderer in mehreren Regionen Deutschlands sowie mit seiner Offenheit überzeugt, sagte am Dienstag Markus Rück in Neuruppin.

Der Vorstand der Sparkasse Ostprignitz-Ruppin ist zugleich Chef der Gesellschafterversammlung der REG. Diese kümmert sich um die Wirtschaftsförderung in ganz Ostprignitz-Ruppin. Gesellschafter der REG sind neben der Sparkasse und dem Landkreis ebenfalls Neuruppin, Kyritz und Wittstock. Müller hatte bei seinem Vorstellungsgespräch nicht allein über seine Erfolgsprojekte gesprochen, etwa in Magdeburg-Ro­thensee, Rostock-Laage und Bochum, sondern ebenfalls darüber, dass während seiner Zeit in Düren (Nordrhein-Westfalen) die Staatsanwaltschaft Aachen wegen des Verdachts der Untreue gegen ihn ermittelt hatte. Angeblich soll er sich 25 000 Euro genehmigt haben, ohne den Aufsichtsrat zu befragen. Das Verfahren wurde nach drei Jahren eingestellt.

Müller will neue Firmen in die Region holen

„Davon freimütig zu berichten, dazu gehört schon eine gewisse Größe“, sagte Rück. Trotz dieser schwierigen Situation brenne Müller weiter für seine Arbeit und bringe viel Motivation und Ehrgeiz mit, betonte Landrat Ralf Reinhardt (SPD). Indes zeigte sich Neuruppins Bürgermeister Jens-Peter Golde davon angetan, dass Müller, der verheiratet ist und drei erwachsene Kinder hat, in die Fontanestadt ziehen will. Allein das Adressbuch des Juristen mit den Einträgen unzähliger Firmen sei viel wert, so Golde.

Müller sieht gute Chancen, dass er beim Ansiedeln neuer Firmen in der Region helfen kann. „Diesen Ehrgeiz habe ich.“ Immerhin gebe es mehrere Autobahnanschlüsse, und Berlin sei auch nicht weit. Müller wird sein Amt im August antreten. Bis zum Jahresende arbeitet ihn REG-Chef Hans Schaefer ein, der dann in den Ruhestand geht.

Von Andreas Vogel

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