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Ein neues Auto für 360 000 Euro

Wustrau Ein neues Auto für 360 000 Euro

Großer Auflauf bei der Feuerwehr in Wustrau. Sie hat am Sonnabend ihr nigelnagelneues Einsatzfahrzeug vorgestellt. Die Kosten von gut 360 000 Euro hat die Gemeinde Fehrbellin übernommen. Das Auto ist der Ersatz für ein 29 Jahre altes Gefährt. Dieses wird allerdings noch nicht außer Dienst gestellt.

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Viele Wustrauer wollten am Sonnabend das neue Auto der Feuerwehreinheit Wustrau, Altfriesack, Langen sehen.

Quelle: Andreas Vogel

Wustrau. Mit künstlichem Nebel, Tatütata und Musik der Toten Hosen haben die Feuerwehrleute der Einheit Wus­trau, Altfriesack, Langen am Sonnabend ihr neues Schmuckstück vorgestellt: Ein nigelnagelneues Auto. Den Schlüssel für das so genannte „Hilfeleistungslöschfahrzeug“ (HLF ), das 360 770 Euro gekostet und das die Gemeinde Fehrbellin allein finanziert hat, übergab Bürgermeisterin Ute Behnicke an Ortswehrführer Nico Kühl (37).

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Die Feuerwehr in Wustrau hat am Sonnabend ihr neues Auto vorgestellt. Es ist ein sogenanntes Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF) und hat gut 360 000 Euro gekostet. Finanziert hat es die Gemeinde Fehrbellin. Fördermittel gab es nicht.

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Das neue Auto ersetzt das 29 Jahre alte Löschfahrzeug. Dieses wird jedoch nicht verschrottet, sondern künftig von der Feuerwehreinheit Dechtow genutzt, so Kühl. Die Einheit in Wustrau, die 44 aktive Kameraden hat, wartet jetzt nur noch darauf, dass sie das Auto von der Landesprüfstelle für Feuerwehrtechnik in Borkheide zurückerhält, das im August beim Säureunfall auf der A 24 bei Walsleben im Einsatz war. Auch danach wurden die ehrenamtlichen Helfer verstärkt im Hilfe gerufen – vor allem um die Schäden zu beseitigen, die durch die Stürme Xavier und Herwart auch in und um Wustrau und Altfriesack entstanden waren. Dafür bedankte sich der Heimat- und Kulturverein Wustrau-Altfriesack am Sonnabend ganz offiziell mit einer Spende.

Auch die Feuerwehr kann Hilfe gebrauchen

Ortswehrchef Kühl nutzte die Gelegenheit für einen eindringlichen Appell. „Auch die Feuerwehr kann Hilfe gebrauchen.“ Denn die Einheit benötige Leute, die die Technik auch bedienen. Lediglich 40 Ausbildungsstunden im Jahr verlange die Feuerwehr-Unfallkasse. „Das ist überschaubar, wenn es darum geht, anderen in Notfällen zu helfen“, betonte Kühl.

Sabrina Kühl muss nicht mehr überzeugt werden. Die Mitarbeiterin der Deutschen Post ist seit September 2016 Mitglied bei der Fehrbelliner Feuerwehr und seit Juli zudem die Chefin der Jugendwehr in Wustrau. Diese besteht aus elf Mädchen und Jungen zwischen sechs und 17 Jahren, die sich am Sonnabend selbstverständlich das neue Auto mit der modernen Technik angeschaut haben. Bürgermeisterin Ute Behnicke war erfreut, dass zu diesem Anlass viele Leute zur Wustrauer Feuerwehr gekommen waren. Vielleicht liegt das auch daran, dass viele Feuerwehrleute noch heute dabei helfen, Sturmschäden zu beseitigen. Die Gemeinde tut ihren Teil dazu. Hat sie doch nunmehr fast 700 000 Euro für neue Feuerwehrautos bereitgestellt. Denn Ende Juli hatte sich die Fehrbelliner Wehr über ein neues Tanklöschfahrzeug TLF 4000 freuen dürfen.

Von Andreas Vogel

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