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Ein neues Haus und vier Millionen Euro

Festakt in Wittstock Ein neues Haus und vier Millionen Euro

Das Haus der Begegnung in Wittstock hat sich von einem Schandfleck zu einem Schmuckstück gewandelt. Während des großen Festgottesdienstes am Sonntagnachmittag in der übervollen Heiliggeistkirche übergab Staatssekretärin Katrin Lange vier Millionen Euro Fördermittel an Bürgermeister Jörg Gehrmann.

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Nach dem Festgottesdienst fand draußen die offizielle Indienstnahme des Hauses der Begegnung statt.

Quelle: Björn Wagener

Wittstock. Das Haus der Begegnung in der Gröperstraße 20 in Wittstock wurde Sonntag mit einem großen Festgottesdienst in der Heiliggeistkirche wieder eröffnet. Mit vereinten Kräften und insgesamt 1,74 Millionen Euro machten die Stadt Wittstock, die Gesamtkirchengemeinde und der Kirchenkreis Wittstock-Ruppin in elf Monaten Bauzeit aus einer „Ruine“, wie Architektin Bärbel Kannenberg sagte, ein Schmuckstück der Innenstadt.

Hans-Heinrich Grünhagen reichte Sekt

Hans-Heinrich Grünhagen reichte Sekt.

Quelle: Björn Wagener

Seit ist die Baustelle Geschichte. Pfarrer Björn Borrmann offnete erstmals die Tür des neuen alten Hauses, und der Chor Katjuscha empfing die etwa 250 Gäste, die sich das Haus anschließend bei Sekt und Kuchen von innen anschauen durften. Es dominieren warme Holztöne. Historie und Moderne wurden in Einklang gebracht.

Davon sollen sich künftig möglichst viele Besucher überzeugen. Denn das Haus der Begegnung will mit verschiedensten interkulturellen Angeboten Menschen zusammenbringen – untergebracht sind dort zum Beispiel das Netzwerk gesunde Kinder, der Verein Esta-Ruppin, eine Familienberatung, das Musikprojekt Himmelston und Erdenklang oder ein Weltladen.

Superintendent Matthias Puppe und Architektin Bärbel Kannenberg

Superintendent Matthias Puppe und Architektin Bärbel Kannenberg.

Quelle: Björn Wagener

Katrin Lange, Staatssekretärin im Infrastrukturministerium, nahm den Festgottesdienst zum Anlass, vier Millionen Euro Fördermittel an Bürgermeister Jörg Gehrmann zu überreichen. Das Geld sei dafür bestimmt, die städtebauliche und touristische Attraktivität der Stadt weiter zu steigern, sagte sie.

Voll besetzte Heiliggeistkirche beim Festgottesdienst

Voll besetzte Heiliggeistkirche beim Festgottesdienst.

Quelle: Björn Wagener

Probst Christian Stäblein, der den Gottesdienst gemeinsam mit Superintendent Matthias Puppe und Pfarrer Björn Borrmann in der übervollen Kirche hielt, verglich die Fertigstellung des Hauses mit dem Legen eines letzten Puzzleteils, das besondere Freude bereite, weil das Große Ganze fertig ist. Für Bürgermeister Gehrmann war die Wiedereröffnung ein „erhabenes Gefühl“. Und Katrin Lange wünschte sich „hier viele bunte Begegnungen“.

Von Björn Wagener

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