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Ein schlechtes Jahr für Bauern in OPR

Herzsprung Ein schlechtes Jahr für Bauern in OPR

Die Landwirte des Kreises Ostprignitz-Ruppin trafen sich am Dienstag in Herzsprung um Bilanz zu ziehen. Das Résumé: katastrophale Erzeugerpreise, mäßige Ernteergebnisse und Forderungen der Umweltschützer, die die Landwirte und der Bauernverband nicht akzeptieren wollen.

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Sven Deter zog auf dem Bauerntag des Kreises Ostprignitz-Ruppin Bilanz.

Quelle: Cornelia Felsch

Herzsprung. Ein verheerendes Jahr liegt hinter den Bauern, die Tierhalter hat es besonders hart getroffen. Der Vorsitzende des Kreisbauernverbands Ostprignitz-Ruppin, Sven Deter, zog am Dienstag in Herzsprung Bilanz und die fiel ziemlich miserabel aus.

Die Milchkrise begleitet die Bauern nun schon zwei Jahre lang, niedrige Preise für wichtige Agrarprodukte sind an der Tagesordnung. Die Verringerung der Tierbestände, Verschärfung der Düngeordnung, der Wolf und die Befürchtung dass die Agrarbeihilfen am Jahresende nicht pünktlich gezahlt werden, lässt die Landwirte derzeit nicht zur Ruhe kommen. Da besänftigt es die Bauern wohl nur mäßig, dass die Landwirtschafts-Staatssekretärin Carolin Schilde ihnen versichert, alles daran zu setzen, dass die Zahlungen im Dezember pünktlich kommen. „Wir haben alle Möglichkeiten ausgereizt, um die Liquidität unserer Landwirte zu sichern“, sagte sie auf dem Kreisbauerntag des Landkreises Ostprignitz-Ruppin. Dennoch haben seit dem Ende der Milchquote im vergangenen Jahr 15 Prozent der Brandenburger Milchbauern aufgegeben.

Mäßig gute Ernteergebnisse

Die Ernteergebnisse im Landkreis Ostprignitz-Ruppin waren durchschnittlich und lagen teilweise unter dem Vorjahresniveau. 52 Doppelzentner Roggen ernteten die Bauern pro Hektar, 62 Doppelzentner Winterweizen, 57 Zentner Wintergerste und 56 Doppelzentner Triticale konnten pro Hektar eingefahren werden. Besonders schlecht fiel die Rapsernte aus. Für den Verbandschef eindeutig die Folge des Beizverbots für Rapssamen. Der Rapserdfloh und die Kleine Kohlfliege richteten beträchtliche Schäden an. Bestände mussten umgebrochen oder zusätzlich mit Insektiziden behandelt werden.

Von Cornelia Felsch

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